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„Für eine Weile ins Gefängnis“

Missbrauchsvorwürfe um Prinz Andrew: Vater des mutmaßlichem Opfers fordert Gefängnisstrafe

  • VonTanja Koch
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Virginia Roberts Giuffre soll von Prinz Andrew sexuell missbraucht worden sein. Ihr Vater fordert nun eine entsprechende Strafe.

Die mittlerweile 38 Jahre alte Virginia Roberts Giuffre wirft dem zweitältesten Sohn von Queen Elizabeth II. (95), Prinz Andrew, vor, sie als 17-Jährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben – in der Wohnung von Ghislaine Maxwell sowie in Anwesenheit von deren Partner Jeffrey Epstein. Wochenlang hatte der britische Prinz die Zivilklage allerdings einfach ignoriert und geschwiegen.

In der ITV-Sendung Good Morning Britain hat sich nun der Vater des mutmaßlichen Opfers, Sky Roberts, zu Wort gemeldet und eine Gefängnisstrafe für Prinz Andrew gefordert. „Wir sind nicht mehr in den Zeiten von William Wallace, wo die Royals einfach tun können, was sie wollen.“, merkt er an. Deshalb müsse der Herzog von York für seine mutmaßlichen Verbrechen an Virginia Roberts Guiffre zur Rechenschaft gezogen werden. „Ich möchte, dass er zumindest für eine Weile ins Gefängnis geht“, sagte Roberts.

Mutmaßlicher Missbrauch durch Prinz Andrew: Vater des mutmaßlichen Opfers zeigt Reue

„Ich bin sehr stolz auf meine Tochter, dass sie diese Zivilklage gegen ihn eingereicht hat“, sagte Roberts. Prinz Andrew wisse, was er falsch gemacht habe. Er habe viele Dinge gelesen, etwa, dass Prinz Andrew behauptet, Virginia nie getroffen zu haben, obwohl es ein Bild von ihnen mit Miss Maxwell im Hintergrund gibt.

Nach einem missglückten Interview hatte sich Prinz Andrew aus der Öffentlichkeit zurückgezogen – bis zur Beerdigung seines Vaters Prinz Philip.

Zudem bereue Roberts, seine Tochter zu Herrn Epstein gebracht zu haben. „Ich hatte keine Ahnung, was da vor sich ging. Wenn ich als Vater gewusst hätte, was da vor sich geht, hätte ich es verhindert. Das bedaure ich sehr. Ich habe meine Tochter geliebt, als sie geboren wurde, ich liebe sie jetzt und ich habe sie auch dazwischen immer geliebt“, erklärt er.

Vorwurf des sexuellen Missbrauchs: Prinz Andrew wehrt sich gegen die Klage

Prinz Andrew, der zweite Sohn der britischen Queen hat die Vorwürfe gegen ihn stets bestritten, zog sich jedoch im Laufe der Angelegenheit von allen öffentlichen Aufgaben zurück. Lediglich an der Beerdigung seines Vaters Prinz Philip in Windsor nahm er im April mit anderen ranghohen Mitgliedern der Königsfamilie teil.

Gegen Roberts’ Klage wehrt sich Prinz Andrew mit formaljuristischen Mitteln, er stellt die Zuständigkeit des New Yorker Bundesgerichts infrage. Der Herzog von York behauptet, die Klageschrift sei ihm nicht ordnungsgemäß zugestellt worden. Laut kürzlich veröffentlichten Gerichtsdokumenten ist dies allerdings am 27. August geschehen – jedoch nicht persönlich. Ein Vertreter Giuffres hatte vergangenen Woche eidesstattlich erklärt, die Papiere einem Polizisten übergeben habe. Prinz Andrew ficht diese Art der Zustellung an. (Tanja Koch)

Rubriklistenbild: © Yui Mok/dpa

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