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Prinz Andrew schaut zur Seite.
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Ist bisher abgetaucht: Prinz Andrew im Fall Jeffrey Epstein.

Zivilklage zugestellt

Epstein-Missbrauchsskandal: Kommt Prinz Andrew nun aus seinem Versteck hervor?

  • Tim Vincent Dicke
    VonTim Vincent Dicke
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Aus Kreisen von Prinz Andrew heißt es, er könnte aus der Deckung kommen. Im Zusammenhang mit dem Fall Epstein gibt es gegen den Sohn der Queen Missbrauchsvorwürfe.

London – Für Prinz Andrew (61) wird es ernst. In den USA ist gegen den zweitältesten Sohn von Queen Elizabeth II eine Zivilklage wegen sexuellen Missbrauchs zugestellt worden. Die Dokumente seien am Montag (20.09.2021, Ortszeit) im Büro seines Anwalts in Los Angeles abgegeben worden, teilten die Anwälte der Klägerin Virginia Giuffre mit. Zudem sei bereits am vergangenen Freitag eine E-Mail mit den Unterlagen verschickt worden.

Die US-Amerikanerin wirft dem Royal vor, sie vor gut 20 Jahren als 17-Jährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben und verlangt nun Schadenersatz. Andrew weist die Vorwürfe zurück.

Fall Epstein: Prinz Andrew ist vor der Öffentlichkeit untergetaucht

Die Frage, ob dem Prinzen die Dokumente korrekt zugestellt wurden, verzögert bisher den Prozessbeginn in den USA. Prinz Andrew hält sich britischen Medien zufolge in der schottischen Residenz seiner Mutter Queen Elizabeth (95) auf, damit er nicht an seiner Meldeadresse zu erreichen ist. Zuletzt hatten aber sowohl der Londoner High Court als auch der zuständige Richter in New York in dieser Frage zugunsten der Klägerin geurteilt.

Nun gibt es allerdings Hinweise darauf, dass Prinz Andrew in die Offensive gehen will. Aus seinem Umfeld soll es heißen, dass er die Klage weniger als Bedrohung, sondern eher als Chance sieht. Das berichtet die US-amerikanische Nachrichtenseite Daily Beast. Es könnte also sein, dass Andrew gegen den Prozess vorgeht.

Prinz Andrew: Wende im Epstein-Missbrauchsskandal könnte bevorstehen

Sollte das passieren, ist es eine drastische Wende im Verhalten von Andrew. Seit Tagen hatte sein Anwaltsteam versucht, die Klage aus Formalitätsgründen abzuweisen. Gegenüber Daily Beast sagte eine nicht näher genannte Quelle: „Das ist der Zivilprozess von Frau Giuffre, sie hat ihn veranlasst und aktiv zur rechtlichen Überprüfung ihrer eigenen Version der Ereignisse gebeten.“ Die Gegenseite spricht von Ungereimtheiten bei den Aussagen von Virginia Giuffre.

Die Klage steht in Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal um den verurteilten Sexualstraftäter und US-Multimillionär Jeffrey Epstein, der sich 2019 im Gefängnis das Leben nahm. Prinz Andrew war mehrfach Übernachtungsgast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und der Karibik. Epstein und dessen Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell, die derzeit in einem New Yorker Gefängnis auf ihren Prozess wartet, sollen jahrelang Dutzende Mädchen und junge Frauen in ihre Abhängigkeit gebracht und sexuell missbraucht sowie anderen Männern zugeführt haben. (tvd/dpa)

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