Hanoi

Polizei in Vietnam stellt 630 Kilo Tierkadaver sicher

Die in Styroporkisten verpackten Kadaver seien im Stauraum des Busses gefunden worden. Sie hätten stark gestunken.

Die Verkehrspolizei in Vietnam hat 630 Kilogramm Kadaver von Hunden und Katzen sowie Innereien anderer Tiere in einem Bus sichergestellt. Wie die von der Polizei herausgegebene Zeitung „Cong An Nghe An“ am Donnerstag berichtete, war der Bus am Mittwoch nach Hanoi unterwegs, als er in der nördlichen Provinz Nghe An gestoppt wurde. Die in Styroporkisten verpackten Kadaver seien im Stauraum des Busses gefunden worden. Sie hätten stark gestunken.

Der Busfahrer habe nicht belegen können, woher die Kadaver und Innereien stammten, hieß es. Sie seien deshalb bei einer lokalen Veterinärstation abgegeben worden. Dem Fahrer drohe eine Geldstrafe.

Der Transport, die Tötung, der Verkauf und das Verspeisen von Katzen und Hunden selbst ist in Vietnam legal. Bei zahlreichen Vietnamesen gelten diese Tierarten als Delikatesse. Speziell der Verzehr von Hunden war in der Vergangenheit immer wieder das Ziel von Tierschutzaktionen. Die asiatische Vereinigung zum Hundeschutz schätzt, dass in Vietnam jedes Jahr fünf Millionen Hunde für den Verzehr getötet werden. (dpa)

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