Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ein Mann wird mit Kabelbindern gefesselt von Polizisten abgeführt.
+
Mit getunten Autos feierten 29 Männer in einem Mannheimer Parkhaus - nun drohen Konsequenzen.

„Poser-Autos“ und laute Musik

Mannheimer Rapper dreht illegal Video in Parkhaus - Polizei sprengt die Party

  • Sina Alonso Garcia
    VonSina Alonso Garcia
    schließen

Weil sie Lärm aus einem Parkhaus hörte, rief eine Mannheimerin die Polizei. Am Ort des Geschehens stießen die Beamten auf einen illegalen Video-Dreh.

Mannheim - Nicht alle können mit den Maßnahmen und Verboten* zum Schutz vor dem Coronavirus* gut leben. Manchen fehlt ihr Party-Leben scheinbar so sehr, dass sie ein hohes Bußgeld in Kauf nehmen und die Korken knallen lassen. Erst kürzlich feierte eine 23-Jährige in Stuttgart trotz Corona eine Geburtstagsparty*. In Mannheim und Heidelberg löste die Polizei gleich mehrere Corona-Partys auf*.

Nun musste die Mannheimer Polizei abermals eine illegale Versammlung stoppen. Irre Szenen spielten sich in einem Parkhaus in der Schwetzingerstadt ab. Mit insgesamt 29 Personen und „Poser“-Autos drehte ein lokaler Rapper ein neues Video - ohne, dass der Dreh vorher genehmigt war. Trotz Verbot hatte sich die Crew am Dienstagabend in dem Parkhaus in der Kepplerstraße versammelt, wie die Polizei Mannheim berichtete.

Parkhaus-Mitarbeiterin meldete „aufgemotzte Poser-Autos“ und Party-Lärm

Mit sieben Streifenwagen und weiteren Einsatzkräften sprengte die Polizei die Party dann um 20 Uhr. Zuvor hatte eine Parkhaus-Mitarbeiterin gemeldet, dass mehrere „aufgemotzte Poser-Autos“ lärmend ins Parkhaus eingefahren wären und die jungen Leute nun eine laute Party auf dem unteren Parkdeck veranstalten würden. Als die Mannheimer Polizei dann im Großaufgebot eintraf, bekamen einige „PS-Protze“ jedoch kalte Füße und versuchten, über das Treppenhaus zu fliehen. Andere starteten den Motor, um vor der Kontrolle abzuhauen.

Da die Fluchtversuche misslangen, mussten sich der Rapper und die Party-Gäste im Alter von 18 bis 30 Jahren am Ende doch der Polizei stellen. Ihnen droht jetzt ein Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen die aktuelle Corona-Verordnung. Doch nicht nur das: Weil sie Messer und Schlagring mitführten, wurden zwei der „Poser“ wegen Waffenbesitzes belangt. Ein weiterer Akteur muss sich zudem wegen Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. Außerdem wurde eines der Autos beanstandet - es war derartig aufgemotzt, dass die Betriebserlaubnis erloschen war.

Während des Einsatzes filmten die Party-Teilnehmer sogar noch fleißig die Polizisten, um sie in ihr Rap-Video mit einzubeziehen. Auch dagegen kündigte die Polizei Mannheim rechtliche Schritte an. Die Aufnahme sei verboten, da die Beamten in ihrem Einsatz nicht öffentlich gesprochen hätten.*BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare