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Fauxpas in Großbritannien

Papst Franziskus an Weihnachten aus Versehen für tot erklärt

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Eine britische Nachrichtensprecherin vermeldet fälschlicherweise den Tod von Papst Franziskus - ausgerechnet an Weihnachten.

Rom - Zuallererst und zur Beruhigung. Papst Franziskus geht es gut, den Umständen entsprechend. Das 85 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche schlägt sich wie in seinem Alter oftmals üblich mit ganz weltlichen Leiden herum. Im Sommer dieses Jahres musste sich Franziskus einer Darm-Operation unterziehen. Doch davon erholte sich Jorge Mario Bergoglio, wie der Papst mit bürgerlichem Namen heißt.

Nun aber schockte eine Nachrichtensprecherin in Großbritannien ihr Publikum mit einer dramatischen Nachricht: Der Tod des Papstes sei verkündet worden, sagte Kylie Pentelow. Die 42 Jahre alte Journalistin und Fernsehmoderatorin arbeitet beim Fernsehsender ITV News und berichtete am Samstagabend über die Weihnachtsansprache des Papstes aus Rom an seine Gefolgschaft in der ganzen Welt. „In seiner feierlichen Ansprache konzentrierte sich der Papst auf die [Corona]-Pandemie. Er forderte, dass Impfstoffe für die Menschen bereitgestellt werden, die sie am meisten benötigten“, so Pentelow.

Er ist wohl auf: Papst Franziskus bei seiner Weihnachtsansprache im Vatikan.

Papst Franziskus: Britische Nachrichtenmoderatorin erklärt ihn aus Versehen für tot

Dann unterlief Pentelow der fatale Fauxpas. Über den Papst hatte sie noch folgendes zu berichten: „Sein Tod wurde bekannt gegeben.“ Währenddessen war Papst Franziskus auf seinem Balkon über dem Petersplatz zu sehen. Der Pontifex winkte seiner versammelten Gemeinde fröhlich und für seine Verhältnisse durchaus lebhaft zu.

Kaum hatte Pentelow Franzikus für tot erklärt, fing sich die erfahrene Nachrichtenmoderatorin sofort wieder. Sie entschuldigte sich bei der Zuhörerschaft, ließ das Gesagte gefühlt erst mal sacken und machte dann unbeeindruckt mit dem nächsten Thema weiter.

Papst Franziskus: Nachricht seines angeblichen Todes schlägt hohe Wellen

Dem alles sehenden Internet entging der Versprecher aber auch an Weihnachten nicht. Auf Twitter bemühten sich zahlreiche Menschen, die Ängste der Glaubensgemeinschaft zu zerstreuen, ihren obersten Hirten verloren zu haben. „Nur um es klarzustellen: Papst Franziskus IST AM LEBEN“, schrieb manche unter ein Video der Szene. Ein anderer zeigt Verständnis mit der Nachrichtensprecherin Kylie Pentelow und fragte: „Wer von uns hat noch nicht den Papst an Weihnachten aus Versehen tot erklärt?“ Wieder andere feierten die Wiederauferstehung des Papstes schon zu Weihnachten und damit sogar noch vor Jesus Christus.

Dem Papst selbst geht es gut. Vor gut einer Woche reiste Franzsikus nach Zypern und versprach dort, 100 Geflüchtete mit nach Rom zu nehmen. Auch die Weihnachtsansprache hat Gottes Vertreter auf Erden nach derzeitigem Kenntnisstand gut überstanden. Keine Panik, also, um es mit den Worten des überzeugten Atheisten Dougals Adams zu sagen. (Daniel Dillmann)

Rubriklistenbild: © Ansa/Claudio Peri/imago

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