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Neue Variante

Omikron-Booster: Israel teste vierte Corona-Impfung

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Wann kommen angepasste Omikron-Impfstoffe in Deutschland? Israel macht vor, wie die Viertimpfungen ablaufen könnten.

Berlin/Tel Aviv – Die neuartige Omikron-Variante* hat neue Brisanz in die vierte Corona-Welle gebracht, welche derzeit Deutschland erfasst. Während das Land noch mit Booster-Impfungen beschäftigt ist, insbesondere gegen die Delta-Variante des Coronavirus, müssen neue Corona-Impfstoffe* gegen Omikron entwickelt werden.

Die Hersteller Biontech/Pfizer* und Moderna* kündigten bereits an, dass angepasste Vakzine im Frühling beziehungsweise Sommer 2022 auf den Markt kommen sollen. In Israel* ist das beispielsweise schon der Fall. Dort testet die Regierung aktuell Viertimpfungen in Krankenhäusern. Das Personal einer Klinik nahe Tel Aviv, rund 150 Angestellte, erhalten bereits den zweiten Booster.

Israel: Vierte Corona-Impfung für Klinikpersonal

Die Ergebnisse der Studie soll zukünftig in die politischen Entscheidungen der Regierungen einbezogen werden, zum Beispiel bei der Frage, ob die vierte Impfung für die komplette israelische Bevölkerung angewendet werden soll. Ähnliche Tendenzen wurden kürzlich ebenfalls in Deutschland sichtbar, als die neue Ampel-Koalition einen Expertenrat einführte. Das Gremium soll stärker in Beratungsprozesse einbezogen werden.

In Israel wird bereits die zweite Booster-Impfung gegen das Coronavirus angewendet. (Archivfoto)

Die israelische Regierung hatte angekündigt, dass die vierte Corona-Impfung* für Menschen ab einem Alter von 60 Jahren sinnvoll sei. Regierungschef Naftali Bennett rief alle Bürgerinnen und Bürger, die diese Kriterien erfüllen, dazu auf, sich impfen zu lassen. Er wies nach Angaben seines Büros die Krankenkassen an, sich auf eine weitere breite Impfkampagne einzustellen.

Das Land Israel hat die vierte Welle der Pandemie bereits hinter sich. Allerdings sind die Impfdaten der Gesundheitsämter ernüchternd: Lediglich 59 Prozent der Bevölkerung (insgesamt 9,4 Millionen) gelten als geimpft. Dazu zählen Zweifachgeimpfte und Geboosterte. 32 Prozent der Bevölkerung ist überhaupt nicht gegen das Coronavirus geimpft. Ein wachsender Teil der Menschen zählt zu „Booster-Verweigerern“: Eine Gruppe steht dabei besonders im Fokus. (tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Zoonar.com/Wolfgang Filser via www.imago-images.de

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