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Skiorte in Salzburg, Tirol oder Vorarlberg zählen zu den liebsten Wintersportzielen vieler Deutscher.
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Skiorte in Salzburg, Tirol oder Vorarlberg zählen zu den liebsten Winterreisezielen vieler Deutscher. Doch in Corona-Zeiten gibt es einiges zu beachten.

Skiurlaub trotz Corona

Winterurlaub in Österreich trotz Corona: Diese Regeln gelten für Reise und Wintersport

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Im Winterurlaub gibt es für Österreich-Reisende aufgrund der Corona-Pandemie einiges zu beachten. Inzidenz, Regeln und aktuelle Informationen im Überblick.

Wien - Mit dem ersten Schnee hat sich bereits im Oktober der Winter in Österreich angekündigt - und mit ihm vielerorts ideale Bedingungen zum Ski- und Snowboardfahren sowie zum Winterwandern. Für viele Deutsche gilt das südliche Nachbarland, vor allem mit seinen grenznahen Bundesländern wie Tirol, Salzburg und Vorarlberg, darum als eine der beliebtesten Destinationen für Winterurlaub. In Zeiten von Corona gibt es aber auch hier einiges an Regeln zu beachten.

So hat der Corona-Gipfel aus Wiener Regierung und Vertreter:innen der neun österreichischen Bundesländer Anfang November erneut eine Verschärfung der Corona-Regeln in Österreich beschlossen. Bundesweit gilt ab Montag (08.11.2021) bis auf weiteres die 2G-Regel für Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen, Kulturbetriebe, Gastronomie, Seilbahnen und andere Sportbetriebe sowie Hotels. Auch körpernahe Dienstleistungen wie Friseurbesuche dürfen nur nach einer Genesung oder Impfung in Anspruch genommen werden. Zum Nachweis wird der „Grüne Pass“ der EU (z.B. über Smartphone-App CovPass) anerkannt.

Starker Anstieg der Coronazahlen im Winter - Neue 2G-Regel in Österreich gilt nicht für Kinder

Hintergrund der Maßnahme ist ein erneut starker Anstieg der Coronazahlen in Österreich. Anfang November (Stand: 06.11.2021) lag die Sieben-Tages-Inzidenz bundesweit bei 560, für den Vortag hatten die Gesundheitsbehörden 9943 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Zwar hatte der Stufenplan der österreichischen Regierung vorgesehen, dass erst bei bundesweit 500 auf Intensivstationen behandelten Corona-Patient:innen Stufe 4 des Notfallplans in Kraft tritt. Die Entwicklung der Zahlen hätte Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) und den Vertreter:innen der Länder allerdings Grund zur Annahme gegeben, dass diese Marke ohne Maßnahmen binnen weniger Tage erreicht werden könnte.

Kinder unter zwölf Jahren sind von der neu beschlossenen 2G-Regel ausgenommen. Außerdem teilt die Bundesregierung mit, dass für Kinder und Jugendliche über zwölf Jahren „an einer praktikablen Lösung“ gearbeitet werde. Bis zum 6. Dezember gilt nach Angaben der österreichischen Bundesregierung außerdem noch eine Übergangszeit für all jene, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Demnach gilt bis zu diesem Datum der Nachweis einer Erstimpfung sowie ein PCR-Test als gültiger 2G-Nachweis. Anfang November waren 66,7 Prozent der Menschen in Österreich geimpft (Stand: 05.11.2021).

Winterurlaub in Österreich trotz Corona: Diese Regeln gelten aktuell

  • Seit 08.11.2021 ist ein 2G-Nachweis für Gastronomie, Hotels, Museen, Seilbahnen und Veranstaltungen mit über 25 Personen notwendig.
  • Eine Einreise nach Österreich ist aus den meisten Ländern ohne Quarantäne möglich.
  • Für Kinder unter 12 Jahren gilt die 2G-Regel nicht. Für über 12-Jährige wird an einer Regel gearbeitet.
  • Wichtige Apps: Cov Pass für den Nachweis des „Grünen Pass“ der EU sowie Stopp Corona für die anonymisierte Kontaktverfolgung.
  • Im Handel, Öffentlichen Nahverkehr sowie in Museen und Bibliotheken gilt FFP2-Maskenpflicht.

Bei Reisen nach Österreich: Aktualität von Corona-Impfung beachten – FFP2-Maskenpflicht

Auch was die Gültigkeit der Impfzertifikate angeht, haben sich in Österreich einige Regeln Anfang November verändert. So beschlossen Bund und Länder bei ihrem Corona-Gipfel, dass künftig neun Monate nach der zweiten Corona-Impfung eine Auffrischungsimpfung notwendig wird. Wer also beispielsweise am 1. März zum zweiten Mal geimpft wurde, braucht ab 1. Januar den Nachweis einer Auffrischungsimpfung. Geimpfte, die den Einmal-Impfstoff von US-Hersteller Johnson & Johnson bekommen haben, müssen ab dem 3. Januar alle eine Auffrischungsimpfung nachweisen.

Ebenfalls im Rahmen der Anfang November verschärften Pandemiemaßnahmen wurde beschlossen, die bundesweite Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken wieder einzuführen. Diese gilt nun im gesamten Handel, im Öffentlichen Nahverkehr, in Museen sowie Bibliotheken.

Einreise nach Österreich aktuell meist ohne Quarantäne - Handy-App „Stopp Corona“ ist oft Pflicht

Die Einreise nach Österreich ist aus den meisten Europäischen Ländern ohne Quarantäne möglich - allerdings müssen Reisende nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Außerdem dürfen Tourist:innen zehn Tage vor der Einreise keine Länder besucht haben, für die in Österreich Quarantäneregeln gelten. Eine aktuelle Übersicht über die Einreisebestimmungen nach Österreich gibt es etwa auf den Seiten der Tourismusbehörde.

Was vor Ort vielerorts notwendig ist, ist die Handy-App „Stopp Corona“, die kostenlos für Android- und iOS-Geräte heruntergeladen werden kann. Die App folgt den Vorgaben des „Privacy-Preserving-Contact-Tracing” und funktioniert ähnlich wie hierzulande die „Corona-Warn-App“ oder „Luca“. (Sandra Kathe)

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