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Alleine in Österreich unterwegs: Junge (13) stürzt aus Skilift metertief

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Von: Karolin Schäfer

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Ein Kind stürzt in Österreich aus sieben Metern Höhe aus einem Lift. (Symbolbild)
Ein Kind stürzt in Österreich aus sieben Metern Höhe aus einem Lift. (Symbolbild) © Gian Ehrenzeller/dpa

In Österreich kommt es zu einem schweren Unfall. Ein 13-jähriger Junge rutscht aus einem Sessellift und stürzt sieben Meter in die Tiefe.

St. Gallenkirch – In den Osterferien steigt der ein oder andere trotz frühlingshafter Temperaturen nochmal auf die Bretter. Das ist vor allem in den Alpen noch möglich. Für einen Ski-Urlaub hatte sich auch eine Familie aus dem Raum Hamburg entschieden. In Österreich im beliebten Skigebiet Silvretta Montafon wollten sie den letzten Schnee genießen. Für den 13-jährigen Sohn der Familie endete das allerdings im Krankenhaus.

Österreich: Junge rutscht aus Skilift und verletzt sich an beiden Beinen

Der Junge wollte am Dienstag (11. April) gegen 15.15 Uhr mit einem Sessellift bergwärts fahren. Das Kind setzte sich in den Lift und schloss „ordnungsgemäß“ den Bügel, meldete die Landespolizeidirektion Voralb in einer Mitteilung. Da der Junge jedoch seine Ski nicht auf die dafür vorgesehene Auflage stellte, sei er immer weiter von seinem Sitz gerutscht.

Schließlich sei der 13-Jährige unter dem geschlossenen Sicherheitsbügel durchgerutscht und auf die Piste gestürzt, hieß es weiter. Etwa sieben Meter sei der Junge in die Tiefe gestürzt, er verletzte sich durch den Sturz an beiden Beinen.

Nach Polizei-Angaben wurde er anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch (12. April) mitteilte, soll der Junge am Vortag allein mit dem Lift in dem Skigebiet gefahren sein.

Erst vor Kurzem ereignete sich ein ungewöhnlicher Unfall mit schweren Folgen in Österreich. Ein Mann stürzte aus einem Sessellift und löste eine Kettenreaktion aus. In diesem Winter kam es in Österreich zu vielen tödlichen Skiunfällen.  Experten richteten deshalb einen Appell an die Wintersportler. (kas/dpa)

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