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Von einer Gans blieb meistens genug für den Zweiten Weihnachtsfeiertag übrig.
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Von einer Gans blieb meistens genug für den Zweiten Weihnachtsfeiertag übrig.

DER FR-ADVENTSKALENDER

Nur mit Gans ist Weihnachten ganz lecker

  • Thomas Remlein
    VonThomas Remlein
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Für manche ist der Gänsebraten zu Weihnachten eine feste Tradition. Ein Rezept für die Festtage.

Eine Gans ist ein wahres Festessen. Traditionsgemäß gibt es diesen Braten in den meisten Familien nur zwei Mal im Jahr: zu St. Martin – das Wochenende, das auf den 11. November folgt – und eben an Weihnachten. Seit jeher ist das gemeinsame Verspeisen eines ganzen Tieres im Familienkreis ein Ritual. Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt.

Eine komplette Gans auf dem Tisch zu servieren, ist völlig anders, als wenn jede:r eine Tiefkühlpizza auf dem Teller liegen hat. Meistens stiftet eine Gans mehrere Mahlzeiten. So wurden in Ostpreußen und Ostfriesland das Gänseklein (Magen und Herz, teils auch Leber, Flügel und Hals) mit frischem Gänseblut, Essig und Gewürzen zu sogenanntem Schwarzsauer verkocht. Ohne Gänseblut lässt sich das bayerische Gericht Gansjung oder Gänseklein herstellen.

Von einer Gans blieb meistens genug für den Zweiten Weihnachtsfeiertag übrig. Gans lässt sich gut aufwärmen und schmeckt auch noch am zweiten Tag. Das abgeschöpfte und gekühlte Fett ist ein hervorragender Brotaufstrich und eignet sich für Bratkartoffeln oder macht gekochtes Sauerkraut richtig geschmackig. Die Zubereitung einer Gans ist relativ simpel, auch wenn der Zeitaufwand hoch ist. Wenn der Duft der gebratenen Gans die ganze Wohnung oder das Haus durchströmt, dann ist das der Geruch von Weihnachten.

Zutaten für eine Weihnachtsgans für vier bis sechs Personen:

eine Gans

drei Packungen Thüringer Kloßteig (Emmis wunderbare Klöße)

ein altes Brötchen

sechs bis acht Äpfel

Zubereitung: Aus der Gans den Beutel mit den Innereien entfernen, dann die Gans von innen und außen gut abwaschen und trocken tupfen. Die Gans innen und außen gut mit Salz und Pfeffer würzen. Die gewürzte Gans mit der Brust nach unten in den Bräter legen. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Auf die unterste Schiene in den Backofen stellen und etwa eineinhalb Stunden braten. Dabei immer mal wieder mit dem Fond übergießen. Nach dieser Zeit die Gans wenden und noch mal eineinviertel Stunden braten. Wieder ab und zu übergießen und das Fett abschöpfen.

Eventuell muss man noch etwas Wasser oder, wer mag, Rotwein angießen. Nun die Gans mit der Brust nach oben auf den Rost legen und noch circa 15 Minuten, je nachdem wie braun und kross die Haut schon ist, braten. Danach etwas abkühlen lassen und zerteilen.

Die Packung mit dem Kloßteig öffnen. Ein Brötchen in Würfel schneiden und mit Gänseschmalz anrösten. Den Kloßteig in der Hand flach drücken, einige geröstete Brotwürfel hineingeben und zu einem Knödel formen. Die Klöße nach Anweisung auf der Packung im offenen Topf im Salzwasser sieden.

Äpfel schälen, Kernhaus entfernen, in Schnitze schneiden. In einem Topf in etwas Wasser auf kleiner Stufe erhitzen und etwa eine halbe Stunde zerfallen lassen. Die heißen Äpfel sind eine wunderbare Beilage zur Gans.

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