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Nordkorea lässt Wasser an Damm ab – Menschen in Südkorea werden evakuiert

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Von: Moritz Serif

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In Südkorea ist der Pegel eines Flusses angestiegen. Nordkorea soll daran Schuld sein (Archivbild).
In Südkorea ist der Pegel eines Flusses angestiegen. Nordkorea soll daran Schuld sein (Archivbild). © picture alliance/dpa/YNA

Ein Damm unweit der südkoreanischen Grenze verliert Wasser. Nordkorea soll den Wasserstand bewusst abgesenkt haben, sagt Südkorea.

Seoul – Nordkorea soll Wasser aus einem Damm unweit der südkoreanischen Grenze abgelassen haben, berichtet Reuters. Der Wasserstand des Damms hatte einen Meter unterschritten, zeigten Daten der Regierung. Yeoncheon habe anwohnende Menschen gewarnt. Aktuell ist noch unklar, wie viele Bürgerinnen und Bürger das Areal verlassen müssen, da der Wasserstand des Imjin zwischenzeitlich angestiegen war

„Mittlerweile nimmt der Wasserpegel wieder ab“, sagte ein Bezirkssprecher. Aktuell ist Nordkorea damit beschäftigt, Flutschäden in den Griff zu bekommen. In jüngerer Zeit gab es starke Regenfälle. Südkorea hatte Nordkorea immer wieder darum gebeten, vorsichtig Wasser vom Damm abzulassen. 2009 waren sechs Menschen bei einem vergleichbaren Vorfall gestorben.

Nordkorea: Vor kurzem bereitete sich mysteriöse Krankheit aus

Vor kurzem hatte sich außerdem eine mysteriöse Krankheit in Nordkorea ausgebreitet. Staatschef Kim Jong-un und seine Ehefrau Ri Sol-ju haben laut staatlichen Medien Medikamente aus ihrem familieneigenen Vorrat bereitgestellt, um den Ausbruch einer Magen-Darm-Krankheit in der Stadt Haeju und im nahe gelegenen Kreis Kangryong einzudämmen. (mse)

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