Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r) und Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, verlassen nach einer Pressekonferenz einen Saal im Bundeskanzleramt. Sie hatten über ihr vorangegangenes Gespräch informiert. Merkel hatte sich in einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erläuterte am Montagabend gemeinsam mit Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, die Ergebnisse ihres vorangegangenen Gesprächs. Merkel hatte sich in einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Zu strengeren Corona-Regeln kam es nicht.

Nächster Gipfel am 25. November

Noch keine neuen Corona-Regeln: Warum Angela Merkel und die Länder mit einem Beschluss warten

Die verschärften Regeln vom Kanzleramt wirkten gemäßigt, die Länderchefs sperrten sich trotzdem. Kein Beschluss, dafür Appelle und ein Aufschub - obwohl sich Kanzlerin Angela Merkel ungeduldig zeigt. Die Hintergründe.

Berlin - Es knallte am Montag zwischen Bund und Ländern. Das Kanzleramt um Angela Merkel hatte im Vorfeld zum Corona-Gipfel eine Beschlussvorlage an die Ministerpräsidenten geschickt, die einschlug wie eine Bombe. Es hagelte Kritik. Die von Kanzlerin Merkel geforderten verschärften Corona-Regeln wurden schnell wieder entschärft, teils sogar gänzlich gestrichen.

Und dann? Die Kanzlerin und Länderchefs beraten sich fünf Stunden - am Ende bleibt es bei Appellen und einer Vertagung, berichtet wa.de*. Nächste Woche sei die Woche der Entscheidungen, heißt es. Aber wie kam es plötzlich dazu, dass sich Bund und Länder derart uneins über das weitere Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus sind?* - *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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