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Truhen wurden in einer Schule in Nigeria nach Habseligkeiten von Kindern durchwühlt.
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Truhen wurden in einer Schule in Nigeria nach Habseligkeiten von Kindern durchwühlt.

Entführungen

Nigeria: Bewaffnete Angreifer verschleppen hunderte Schulkinder

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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In Nigeria werden hunderte Kinder verschleppt. Wegen mangelnder Wachleute haben die Kidnapper keine Gegenwehr.

Abuja – Im westafrikanischen Staat Nigeria sind erneut mehrere hundert Schulkinder verschleppt worden. Bewaffnete Angreifer stürmten nach Behördenangaben am Freitagmorgen die Jangebe-Schule im nördlichen Bundesstaat Zamfara. „Zwei meiner Töchter im Alter von 10 und 13 Jahren sind unter den 300 Schüler:innen, die nach Angaben der Schule vermisst werden“, sagte die Mutter Nasiru Abdullahi der Deutschen Presse-Agentur.

Nigeria: Hundete Schulkinder verschleppt

Weil keine Wachleute oder Polizisten anwesend waren, konnten sich die Kidnapper einem Bericht der Zeitung „The Punch“ zufolge stundenlang auf dem Gelände aufhalten und die Schüler:innen in offenen Kleintransportern und auf Motorrädern verschleppen. Die Polizei bestätigte der Zeitung gegenüber die Entführung, konnte aber noch keine Details nennen. Wer hinter der Tat steckt, war zunächst unklar.

Die Attacke kommt gut eine Woche nach dem Angriff auf eine Schule in Kagara, bei der mehrere Dutzend Menschen verschleppt wurden. Über ihr Schicksal herrscht weiter Unklarheit. Vor knapp zwei Monaten hatte die islamistische Terrorgruppe Boko Haram im nördlich gelegenen nigerianischen Bundesstaat Katsina Hunderte Schulkinder entführt, sie eine Woche später aber wieder freigelassen. Unklar blieb, ob Lösegeld gezahlt wurde.

Nigeria: Boko Haram terrorisiert Bevölkerung

Boko Haram, aber auch Splittergruppen terrorisieren seit Jahren die Bevölkerung in Nordnigeria. 2014 hatten sie aus der Schule in Chibok 276 Mädchen entführt. Die Tat hatte international für Entsetzen gesorgt und eine von Prominenten unterstützte Solidaritätskampagne ausgelöst. Trotz diverser Freilassungsaktionen werden weiter viele Mädchen vermisst. (marv/dpa)

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