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Corona-Fallzahlen: RKI meldet Inzidenz von 1080,0

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Von: Katja Thorwarth

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Die Zahl der Neuinfektionen geht weiter deutlich zurück. Dennoch müssen viele Kliniken Operationen noch verschieben. Die Zahlen des RKI am Montag.

Berlin/Frankfurt – In Deutschland ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen weiter gesunken. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 1080,0 - wenn auch immer noch auf einem hohen Niveau. Am Vortag hatte er 1097,9 betragen, vor einer Woche lag er noch bei 1424,6. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen. 

 Corona-Fallzahlen in Deutschland: Die aktuelle Entwicklung im Überblick

TagNeuinfektionen | Todesfälle | Inzidenz
Montag (11.04.2022)30.789 | 13 | 1080,0
Sonntag (10.04.2022)55.471 | 36 | 1097,9
Samstag (09.04.2022)150.675 | 309 | 1141,8
Freitag (08.04.2022)175.263 | 334 | 1181,2
Donnerstag (07.04.2022)201.729 | 328 | 1251,3
Mittwoch (06.04.2022)214.985 | 340 | 1322,2
Dienstag (05.04.2022)180.397 | 316 | 1394,0
Montag (04.04.2022)41.129 | 23 | 1424,6
Sonntag (03.04.2022)74.053 | 42 | 1457,9
74.053 | 42 | 1457,9Robert Koch-Institut (RKI)

Allerdings melden manche Bundesländer nicht an jedem Wochentag Daten. Das führt zu Nachmeldungen an Folgetagen und erschwert einen Vergleich von Tageswerten. Zudem gehen Experten von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus.

Corona-Lage in Deutschland: 13 neue Todesfälle

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden am Sonntag bei 30.789 - nach 55.471 am Vortag und 41.129 Neuinfektionen vor einer Woche. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich auf 22.677.986.

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Die fünfte Corona-Welle ebbt ab. Die Inzidenz sinkt weiter. © Wolfgang Maria Weber/Imago Images

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI zudem dreizehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 131.728.

In sechs von zehn deutschen Krankenhäusern werden aufgrund der Corona-Zahlen immer noch Operationen verschoben, teilte der Verband leitender Krankenhausärzte (VLK) mit. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei, und der zunehmende politische Streit gefährdet die Versorgungslage“, sagte VLK-Präsident Michael Weber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Aus Sicht der Kliniken seien an vielen Stellen die Hotspot-Kriterien erfüllt, so dass Eindämmungsmaßnahmen verhängt werden müssten. (ktho mit dpa/AFP)

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