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New York New York City Manhattan Schießerei
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Vor einer Kathedrale in New York City hat ein Mann um sich geschossen.

Nach Weihnachtskonzert

Schießerei vor Kathedrale in New York: Täter soll „tötet mich“ gerufen haben

  • Ines Alberti
    vonInes Alberti
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In New York hat ein Mann vor einer Kathedrale um sich geschossen. Polizisten töteten den Angreifer. Er war der Polizei wegen zahlreicher Delikte bekannt.

Update vom Montag, 14.12.2020, 12.14 Uhr: Zu der Schießerei vor einer Kathedrale in New York gibt es neue Erkenntnisse. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs Dermot Sheas hatte sich der Mann kurz nach dem Auftritt eines Chors am Sonntagnachmittag (13.12.2020, 15.45 Uhr Ortszeit) an den Sängern vorbei seinen Weg zu den Kirchentüren gebahnt. Von dort gab er Shea zufolge versteckt hinter einer Marmorsäule mit zwei halbautoamischen Waffen Schüsse ab. Mehreren Zeugenaussagen zufolge soll der Mann während der Schießerei „kill me“ - „tötet mich“ - geschrien haben.

Zu diesem Zeitpunkt waren noch zahlreiche Menschen in der Nähe, auch auf den Stufen und am Kircheneingang. Es sei „die Gnade Gottes“ gewesen, dass außer dem Angreifer niemand getroffen wurde, sagte Shea vor der Kathedrale in New York. Die drei Beamten hätten insgesamt 15 Schüsse abgegeben. Einer davon traf den Angreifer am Kopf. Er kam daraufhin in ein nahe gelegenes Krankenhaus und verstarb dort.

Bezüglich der Tasche mit Messern und einem Benzinkanister, die am Tatort in New York gefunden wurde und dem Täter zugeschrieben wird, sagte Shea: „Ich denke, wir können alle erahnen, dass mit dieser Tasche böse Absichten geplant waren.“ Das Motiv des Mannes ist noch unklar. Er sei der Polizei wegen zahlreicher Delikte bekannt, so Shea. Die Polizei werde nun die Videoaufnahmen auswerten und weiter ermitteln.

New York: Mann schießt vor Kathedrale um sich - Polizei findet Tasche mit Messern und Benzinkanister

Erstmeldung vom Montag, 14.12.2020, 10.45 Uhr: In der US-Metropole New York hat am Sonntag (13.12.2020) ein Mann vor einer Kathedrale um sich geschossen. Er habe das Feuer am Rande eines Weihnachtskonzerts eröffnet, das im Stadtteil Manhattan vor der Kathedrale St. John the Divine stattfand. Die Polizei tötete den Schützen, bevor er jemanden mit den Schüssen treffen konnte. Niemand sei verletzt worden, wie der örtliche Polizeichef Dermot Shea mitteilte.

Schießerei in New York: Mann schießt bei Konzert vor Kathedrale um sich

Vor der Kathedrale in der größten Stadt an der Westküste der USA hatte ein Chor Weihnachtslieder vorgetragen. Mehrere hundert Menschen besuchten das Konzert. Eine anwesende Journalistin der Nachrichtenagentur AFP sagte, der Mann habe das Feuer eröffnet, als sich die Menge nach Ende des Konzerts aufzulösen begonnen habe. Er habe auf der Kirchentreppe gestanden und geschossen. „Ich bin einfach um mein Leben gerannt“, sagte die Journalistin.

Polizisten erschießen den Schützen vor der Kathedrale in New York

Drei Polizisten feuerten daraufhin mindestens 15 Mal auf den Mann, mindestens eine der Kugeln traf ihn im Kopf. Eine andere Zeugin sagte, der Mann habe acht bis zehn Schüsse abgefeuert, bevor er selber erschossen worden sei. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Am Tatort fand die Polizei zwei Schusswaffen. In der Nähe entdeckte sie außerdem eine Tasche mit einem gefüllten Benzinkanister, einem Seil, Draht, mehreren Messern und der Katholischen Nachrichten-Agentur KNA zufolge einer Bibel.

Seit Beginn der Corona-Pandemie kommt es in New York gehäuft zu Gewalt mit Schusswaffen. Das nutzte US-Präsident Donald Trump im November auch im Wahlkampf. (ial mit AFP)

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