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Kap Reinga an der Nordküste Neuseelands, wo ein Erdbeben die Insel erschüttert hat. (Symbolbild)
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Kap Reinga an der Nordküste Neuseelands, wo ein Erdbeben die Insel erschüttert hat. (Symbolbild)

Neuseeland

Tsunami: Entwarnung nach Erdbeben - „Die größten Wellen sind vorbei“

  • Melanie Gottschalk
    VonMelanie Gottschalk
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Nach einem Erdbeben in der Nacht zum Freitag hat es zwei weitere starke Beben vor der Nordküste Neuseelands gegeben. Es gibt eine Tsunami-Warnung.

  • Insgesamt drei schwere Erdbeben über einer Stärke von 7,0 erschüttern die Nordküste von Neuseeland.
  • Der Katastrophenschutz spricht eine Tsunami-Warnung aus.
  • Über Verletzte oder mögliche Schäden gibt es noch keine Meldungen.

Update 05.03.2021, 04:50 Uhr: Nach mehreren heftigen Beben im Pazifik ist eine zunächst wegen Tsunami-Warnungen eingeleitete Massenevakuierung in Neuseeland gestoppt worden. "Alle in Sicherheit gebrachten Menschen können nun zurückkehren", teilte die nationale Katastrophenschutzbehörde am Freitag mit. Nach mehreren heftigen Seebeben vor der neuseeländischen Küste waren Tsunami-Warnungen für den gesamten Pazifikraum ausgelöst worden.

Die Behörden in Neuseeland hatten daraufhin große Teile der Küste evakuieren lassen. Zehntausende Bewohner der Nordinsel, die nahe am Meer wohnen, waren aufgerufen, sich umgehend aus der Gefahrenzone zu begeben. Später gab die Behörde Entwarnung: „Die größten Wellen sind vorbei.“

Drei schwere Erdbeben erschüttern Neuseeland – Küstenregionen evakuiert

+++ 21.23 Uhr: Nachdem es vor der Nordküste Neuseelands zu drei schweren Erdbeben gekommen ist, fliehen viele Einwohner aus der Küstenregion. In der Küstenstadt Whangarei sei es dabei laut „New Zealand Herald“ zu chaotischen Szenen gekommen. Bürger:innen wurden aufgefordert, die Küstenregionen aufgrund einer Tsunami-Warnung zu verlassen. „Warten Sie nicht! Ein zerstörerischer Tsunami ist möglich“, heißt es in dem Schreiben der Behörden.

Weitere schwere Erdbeben erschüttern Neuseeland – Tsunami-Warnung

+++ 20.53 Uhr: Nachdem es in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) vor der Nordküste Neuseelands zu einem Erdbeben mit mehreren leichten Nachbeben gekommen war, hat es vor der Küste zwei weitere schwere Beben gegeben. Das teilt die lokale Zeitung „New Zealand Herald“ mit. Das zweite Erdbeben habe die Stärke von 7,4 auf der Richterskala gehabt, das dritte laut der US-Erdbebewarte (USGS) sogar eine Stärke von 8,0. Die zunächst wieder aufgehobene Tsunami-Warnung trat wieder in Kraft.

Der Zivilschutz in Neuseeland habe Menschen in Küstenregionen aufgefordert, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben, berichtete die Zeitung „New Zealand Herald“. Die Katastrophenschutzbehörde appellierte an die Bürger, dem Wasser fern zu bleiben und die Nachrichten in Radio und Fernsehen zu verfolgen.

Schweres Erdbeben in Neuseeland: Mehrere leichte Nachbeben

Update vom Donnerstag, 04.03.2021, 18.02 Uhr: Nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland gibt es neue Details. Über mögliche Schäden oder Verletzte lagen zunächst zwar keine Informationen vor, die Tsunami-Warnung konnte aber aufgehoben werden. Nach GeoNet-Angaben ereignete sich das Beben knapp 100 Kilometer vor der Küste des Bezirks Gisborne in einer Tiefe von 94 Kilometern. Es gab mehrere leichtere Nachbeben. Das US-Frühwarnsystem hatte zunächst eine Tsunami-Warnung für einen Umkreis von 300 Kilometern herausgegeben. Einige Stunden später erklärte die Behörde aber, die Gefahr sei vorbei.

„Hoffe, allen geht es okay da draußen“, schrieb die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern auf Instagram, „vor allem denjenigen an der Ostküste, die die volle Wucht des Erdbebens gespürt haben müssen.“

Schweres Erdbeben in Neuseeland – Tsunami-Warnung

Erstmeldung vom Donnerstag, 04.03.2021, 15.16 Uhr: Wellington - Vor der Küste Neuseelands hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Das Beben vor Neuseelands Nordinsel habe eine Stärke von 7,1 gehabt, teilte die US-Erdbebenwarte (USGS) am Donnerstag (04.03.2021) mit. Für den Inselstaat wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Küsten im Umkreis von 300 Kilometern um das Epizentrum des Bebens könnten von zerstörerischen Flutwellen getroffen werden, erklärte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum im US-Bundesstaat Hawaii.

Das Beben ereignete sich laut USGS 180 Kilometer nordöstlich der Stadt Gisborne in einer Tiefe von zehn Kilometern. Erst vor drei Wochen hatten sich die Behörden für Neuseeland zwischenzeitlich auf einen möglichen Tsunami eingestellt, dann aber rasch Entwarnung gegeben. Damals hatte sich im Pazifik rund 415 Kilometer östlich von Neukaledonien ein Beben der Stärke 7,7 ereignet. Verletzte oder größere Schäden wurden nicht gemeldet.

Schweres Erdbeben vor Neuseeland: Menschen sollen sich in höhere Regionen begeben

Der Zivilschutz in Neuseeland habe Menschen in Küstenregionen aufgefordert, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben, berichtete die Zeitung „New Zealand Herald“. Die Katastrophenschutzbehörde appellierte an die Bürger, dem Wasser fern zu bleiben und die Nachrichten in Radio und Fernsehen zu verfolgen.

Berichten zufolge sollen die Erschütterungen in der ganzen Region Neuseelands zu spüren gewesen sein, so auch in den Großstädten Auckland, Wellington und Christchurch. Über Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor.

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