Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In Neuseeland stirbt eine Frau nach einer Covid-19-Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer. (Symbolbild)
+
In Neuseeland stirbt eine Frau nach einer Covid-19-Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer. (Symbolbild)

Corona-Pandemie

Frau stirbt nach Corona-Impfung in Neuseeland – Todesfall wird untersucht

  • Svenja Wallocha
    VonSvenja Wallocha
    schließen

In Neuseeland ist eine Frau nach einer Corona-Impfung gestorben. Behörden vermuten bei diesem Fall einen Zusammenhang.

Wellington/Frankfurt - In Neuseeland ist eine Frau kurz nach ihrer Impfung mit dem Corona-Impfstoff Biontech/Pfizer gestorben. Laut einem unabhängigen Gremium zur Überwachung der Sicherheit des Vakzins sei der Tod der Frau auf eine Myokarditis, also Herzmuskelentzündung, zurückzuführen. Sie ist als seltene Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen bekannt.

Wie die Behörden weiter mitteilten, wurde der Fall an die Gerichtsmedizin weitergegeben. Die offizielle Todesursache ist noch nicht abschließend geklärt, es sei jedoch „wahrscheinlich, dass die Myokarditis auf die Impfung zurückzuführen ist“. Gleichzeitig seien aber auch andere medizinische Probleme aufgetreten, die das Risiko nach der Impfung beeinflusst haben könnten. 

Neuseeland: Frau stirbt nach Corona-Impfung

„Dies ist der erste Fall in Neuseeland, bei dem ein Todesfall in den Tagen nach der Impfung mit dem Pfizer-Impfstoff Covid-19 in Verbindung gebracht wurde“, heißt es in der Erklärung, die auf der Seite des Ministry of Health veröffentlicht wurde. Es habe zwar bereits Meldung von Todesfällen nach der Impfung gegeben, diese konnten bisher jedoch nicht mit dem Vakzin in Verbindung gebracht werden. Die Behörden weisen darauf hin, dass der Nutzen einer Impfung weiterhin das Risiko überwiegt.

Der Familie und Freunden der Verstorbenen wurden von den Behörden tiefes Mitgefühl ausgesprochen, zudem bedankte sie sich für die Unterstützung bei der Untersuchung. Weitere Details wurden nicht genannt, nach Informationen des New Zealand Herald soll die Frau bereits im Juli gestorben sein.

Herzmuskelentzündung nach Corona-Infektion: Noch kein klares Bild

Auch der neuseeländische Gesundheitsminister äußerte sich zu dem Todesfall, wie n-tv.de berichtet. Mit dem Gang an die Öffentlichkeit wollte man demnach Beteiligte für diese mögliche Komplikation sensibilisieren. „Wenn jemand mit Brustschmerzen oder Kurzatmigkeit oder Herzklopfen auftaucht und vor Kurzem geimpft wurde“, sollten Geimpfte und medizinische Fachkräfte sich bewusst sein, dass sie sich das ansehen müssen.

Aus mehreren Ländern gab es bereits einige Berichte von Herzmuskelentzündungen nach der Impfung mit mRNA-Vakzinen. Zunächst in Israel, dann auch in den USA. Auch in Deutschland sind Fälle bekannt. Betroffen waren vor allem junge Männer im Alter zwischen 16 und 30 Jahren. Ob die Impfung gegen Corona die Ursache ist, ließ sich bislang noch nicht eindeutig klären.

Institut informiert über Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen nach Corona-Impfung

Viele Herzmuskelentzündungen verlaufen nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) symptomlos oder mit unspezifischen Symptomen. Eine Myokarditis kann aber auch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen. Zu den möglichen Auslösern zählen Virusinfektionen.

In einem Sicherheitsbericht des PEI werden neben Myokarditis auch Thrombosen und das Guillain-Barré-Syndrom als mögliche Nebenwirkungen der Corona-Impfung genannt. Meldungen aus dem Spontanerfassungssystem werde das Institut „intensiv monitorieren, kontinuierlich auswerten und berichten“, heißt es darin. (svw mit dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare