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Freiwillige verteilen Flugblätter mit einem Bild der vermissten Rebecca. Insgesamt hat die Polizei 550 Hinweise erhalten.

„Aktenzeichen XY“

150 neue Hinweise zum Fall Rebecca

Nach dem Fahndungsaufruf in der TV-Sendung „Aktenzeichen XY“ erhält die Polizei zahlreiche Hinweise. 

Ein TV-Fahndungsaufruf der Polizei im Fall der vermissten Rebecca hat zu einer Flut von Hinweisen geführt. Von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen seien rund 150 neue Hinweise bei der zuständigen Berliner Mordkommission eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. „Die werden jetzt alle abgearbeitet. Das wird eine Zeit lang dauern.“ Der Leiter der Mordkommission war am Mittwochabend in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ aufgetreten und hatte den Fall geschildert.

Dabei ging es besonders um zwei Autofahrten des verdächtigen Schwagers von Rebecca. Am Tag des Verschwindens, dem 18. Februar, und am Tag danach war der Deutsche mit dem Familienauto auf der Autobahn von Berlin Richtung Frankfurt (Oder) an der polnischen Grenze gefahren. Die Polizei fragte, wer den himbeerroten Renault Twingo oder den Mann an diesen Tagen gesehen hat. Sie veröffentlichte dazu Fotos des Verdächtigen und des Autos.

Ob die 150 neuen Hinweise vor allem aus Brandenburg oder aus Berlin kamen, stand noch nicht fest. Insgesamt erhielt die Polizei seit dem Verschwinden der 15-jährigen Jugendlichen etwa 550 Hinweise.

Der Chef der Mordkommissions, Michael Hoffmann, sagte am Mittwochabend im ZDF, Rebecca habe an dem Vormittag des 18. Februar das Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers nicht verlassen. Dies ergebe sich vor allem aus dem Telefonverhalten Rebeccas und den Router-Daten im Haus. Der Schwager sei zu der Zeit allein mit ihr im Haus gewesen.

Die Polizei geht davon aus, dass Rebecca getötet wurde. Ihr Schwager sitzt seit Montag in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen. (dpa)

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