Nach Zyklon Idai

Viele Tote bei Unwettern in Mosambik und Simbabwe

Heftige Regenfälle und Überflutungen verschärfen die ohnehin schon angespannte Lage nach dem Durchzug des Zyklons Idai.

Nach dem Durchzug des Zyklons Idai haben am Wochenende starke Regenfälle und Überflutungen die Lage in Simbabwe und Mosambik verschärft. In Simbabwe starben bei den Unwettern mindestens 31 Menschen, wie die Regierung mitteilte. Es wird aber eine weit höhere Opferzahl vermutet. In Mosambik kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. Dort hatte Zyklon Idai in der Nacht auf Freitag vor allem die Hafenstadt Beira stark verwüstet.

In der Bergstadt Chimanimani im Osten Simbabwes wurden am Sonntag noch mehr als Hundert Menschen vermisst, nachdem dort eine Schlammlawine abgegangen war. 38 Leichen seien dort geborgen worden, teilt die Nichtregierungsorganisation Team Pachedu mit.

Auf Twitter schrieben Vertreter der Zivilgesellschaft, dass allein an der Grenze zu Mosambik 51 Tote geborgen worden seien. Bilder zeigten über die Ufer getretene Flüsse, überflutete Landstriche, weggerissene Brücken und unterspülte Straßen.

In beiden Ländern, die zu den ärmsten der Welt zählen, erschwerte die Zerstörung der Infrastruktur die Rettung und Versorgung der Opfer. Simbabwes Präsident Emerson Mnangagwa erklärte für die betroffenen Regionen den Ausnahmezustand und setzte die Armee in Marsch, um bei der Rettung mitzuhelfen. Mosambiks Staatschef Filipe Nyusi sicherte den Opfern der Naturkatastrophe Unterstützung zu. (epd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion