Missbrauch

Nach Lügde-Fall weiterer Mann wegen Kindesmissbrauchs angeklagt

Zu den Taten soll es nicht auf dem Campingplatz, sondern an anderen Orten gekommen sein.

Bei den Ermittlungen zum hundertfachen Missbrauch auf einem Campingplatz im westfälischen Lügde sind die Fahnder auf einen weiteren mutmaßlichen Täter gestoßen. Der 48 Jahre alte Bekannte der Lügde-Täter sei wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und Besitzes von Kinderpornografie angeklagt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Göttingen (Niedersachsen) am Dienstag mit. Zu den Taten soll es nicht auf dem Campingplatz, sondern an anderen Orten gekommen sein. Der Mann aus dem Kreis Northeim soll sieben Kinder und Jugendliche missbraucht und sich mit weiteren Tätern ausgetauscht haben.

Im Zuge der Ermittlungen gegen den 48-Jährigen seien gegen 130 weitere Personen Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs und Vergewaltigung von Kindern sowie Besitzes von Kinderpornografie eingeleitet worden. 32 der Beschuldigten hätten inzwischen identifiziert werden können. (dpa)

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