Südtirol

Nach Alkoholunfall weiter Opfer in Lebensgefahr

Sieben Menschen kamen ums Leben, nachdem ein betrunkener Autofahrer in Luttach in eine Gruppe von Fußgängern gerast war. Zwei Personen schweben weiterhin in Lebensgefahr.

Gut eine Woche nach dem tödlichen Unfall junger deutscher Skiurlauber in Südtirol liegen weiter zwei Verletzte auf Intensivstationen. Das sagte ein Sprecher des Südtiroler Sanitätsbetriebs in Bozen am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Eine Person sei in kritischem Zustand, die zweite jedoch stabil.

Am frühen Morgen des 5. Januar war ein 27 Jahre alter Autofahrer in Luttach betrunken in eine große Gruppe junger Leute gerast. Sie kamen aus einer Disco zurück. Sieben Menschen starben durch den Unfall. Zehn weitere wurden verletzt. Die meisten Toten kamen aus Nordrhein-Westfalen.

Die beiden Schwerverletzten lägen in italienischen Krankenhäusern, einer in Bozen und einer in Bruneck, wie der Sprecher erläuterte. Er wies Medienberichte zurück, alle seien außer Lebensgefahr. Der Unfallfahrer, der aus der Region stammt, kam in Haft. (dpa)

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