British Columbia

Mordfälle halten Kanada in Atem

Zwei Männer sollen in der kanadischen Provinz British Columbia ein junges Pärchen getötet haben.

Die Polizei in Kanada sucht nach zwei jungen Männern, die drei Menschen ermordet haben sollen. Die beiden Gesuchten im Alter von 18 und 19 Jahren stehen im Verdacht, einen 23-jährigen Australier und dessen 24-jährige US-amerikanische Freundin in der kanadischen Provinz British Columbia getötet zu haben, wie die Polizei am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Zudem sollen sie für den Tod eines weiteren, bisher nicht identifizierten Mannes verantwortlich sein.

Das getötete Pärchen war am 15. Juli rund 20 Kilometer südlich des bei Touristen beliebten Parks Liard Hot Springs im Norden der Provinz entdeckt worden. Die Leichen der beiden wiesen nach Polizeiangaben Schusswunden auf.

Vier Tage später wurde der ausgebrannte Lieferwagen der vermissten Verdächtigen in der Nähe des Ortes Dease Leake, rund 470 Kilometer südwestlich von Liard Hot Springs, aufgefunden. Die Polizei erhielt zudem einen Hinweis auf die Leiche eines weiteren Mannes an einer Autobahnabfahrt rund zwei Kilometer weiter.

Die Verbrechen halten Kanada seit mehr als einer Woche in Atem. Die Polizei wollte zunächst keine Verbindung zwischen den beiden Fällen herstellen – erklärte aber am Montag, es werde die „Möglichkeit einer Verbindung“ geprüft. Am Dienstag erklärte die Polizei schließlich, die beiden würden als Verdächtige gesucht. Angaben zu einem möglichen Motiv machte die Polizei nicht. Die mutmaßlichen Mörder sind laut Polizei auf der Flucht. Sie hätten British Columbia verlassen und seien im Norden der Provinz Saskatchewan gesehen worden. (dpa)

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