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Eine Löschraupe ist beim Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen im Einsatz.

Viele unterirdische Glutnester

Moorbrand bei Meppen schwelt weiter

Man sieht die Feuer nicht mehr, doch unter der Oberfläche des Bundeswehr-Testgeländes in Meppen brennt es weiter - seit drei Wochen schon.

Nach dem Moorbrand auf einem Testgelände der Bundeswehr im Emsland ist ein Ende der Löscharbeiten noch nicht in Sicht. Vor Ort sei die Lage aber entspannt, sagte ein Sprecher der Bundeswehr.

„Wir haben jetzt die vierte ruhige Nacht in Folge erlebt.“ Die oberirdischen Feuer seien durch die Löscharbeiten und den Regen mittlerweile erloschen, allerdings gebe es noch unzählige unterirdische Glutnester. Die Bilder einer Wärmebildkamera würden weiter ausgewertet.

Am Montag soll sich der Umweltausschuss des Landtags in Hannover mit dem Brand beschäftigen. Die Landesregierung will die Mitglieder des Gremiums über den Fortgang der Löscharbeiten informieren.

Die Bundeswehr hatte das Feuer vor rund drei Wochen mit einem Raketentest entfacht. Der Landkreis hatte am Freitag den Katastrophenfall ausgerufen. Die Bekämpfung eines Moorbrandes ist besonders schwierig, weil der Brand sich nicht von oben nach unten ausdehnt, sondern auch unter der Oberfläche wütet. (dpa)

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