Vor 50 Jahren

Die Mondlandung von „Apollo 11“ in Bildern

Bevor Neil Armstrong (l.) und Buzz Aldrin (r.) mit „Apollo 11“ den Mond erkundeten, mussten sie auf der Erde üben. Im Februar 1969 reisten die beiden Astronauten nach Texas, wo sie bei einem geologischen Workshop lernten, wie man unterschiedliche Gesteinsarten unterscheidet und wie man eine für die Umgebung repräsentative Bodenprobe nimmt. Diese Kenntnisse konnten sie mehrere Monate später auf dem Mond gut gebrauchen: Dort sammelten die Astronauten etwa 22 Kilogramm Mondgestein ein, das sie mit zur Erde brachten.
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Bevor Neil Armstrong (l.) und Buzz Aldrin (r.) mit „Apollo 11“ den Mond erkundeten, mussten sie auf der Erde üben. Im Februar 1969 reisten die beiden Astronauten nach Texas, wo sie bei einem geologischen Workshop lernten, wie man unterschiedliche Gesteinsarten unterscheidet und wie man eine für die Umgebung repräsentative Bodenprobe nimmt. Diese Kenntnisse konnten sie mehrere Monate später auf dem Mond gut gebrauchen: Dort sammelten die Astronauten etwa 22 Kilogramm Mondgestein ein, das sie mit zur Erde brachten. (tab)
Bevor die Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins (v.l.) am 16. Juli 1969 zu ihrer Reise zum Mond aufbrachen, gaben sie am 5. Juli eine Pressekonferenz. Die drei Astronauten saßen dabei in einer Art Glaskasten, der sie so kurz vor der wichtigen Mondmission vor ansteckenden Krankheiten schützen sollte. Die anwesenden Journalisten konnten ihre Fragen über eine Art Gegensprechanlage stellen. Die Nasa sprach damals von „halbisolierten Bedingungen“.
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Bevor die Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins (v.l.) am 16. Juli 1969 zu ihrer Reise zum Mond aufbrachen, gaben sie am 5. Juli eine Pressekonferenz. Die drei Astronauten saßen dabei in einer Art Glaskasten, der sie so kurz vor der wichtigen Mondmission vor ansteckenden Krankheiten schützen sollte. Die anwesenden Journalisten konnten ihre Fragen über eine Art Gegensprechanlage stellen. Die Nasa sprach damals von „halbisolierten Bedingungen“. (tab)
Da steht sie: Die Saturn-V-Rakete, die die drei Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins mitsamt der Kommandokapsel „Columbia“ und der Mondlandefähre „Eagle“ zum Mond befördern sollte. Die Rakete bestand aus drei Stufen und war unglaubliche 110 Meter hoch. Das Bild zeigt den so genannten „Rollout“, bei dem die Rakete mitsamt der Plattform zum Startplatz gerollt wird.
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Da steht sie: Die Saturn-V-Rakete, die die drei Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins mitsamt der Kommandokapsel „Columbia“ und der Mondlandefähre „Eagle“ zum Mond befördern sollte. Die Rakete bestand aus drei Stufen und war unglaubliche 110 Meter hoch. Das Bild zeigt den so genannten „Rollout“, bei dem die Rakete mitsamt der Plattform zum Startplatz gerollt wird. (tab)
Vor 50 Jahren - am 16. Juli 1969 startete die Saturn-V-Rakete mit den Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins an Bord von Cape Kennedy in Richtung Mond. Bei strahlendem Sonnenschein staunten 5000 Ehrengäste auf den Tribünen über den Raketenstart, mehr als eine Million Zuschauer hatten sich rund um Cape Kennedy versammelt und schauten zu, wie die USA Geschichte schrieben. Noch mehr Zuschauer hatte die Mondlandung Tage später, bei der mehrere Hundert Millionen Menschen weltweit live am Fernsehgerät saßen.
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Vor 50 Jahren - am 16. Juli 1969 startete die Saturn-V-Rakete mit den Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins an Bord von Cape Kennedy in Richtung Mond. Bei strahlendem Sonnenschein staunten 5000 Ehrengäste auf den Tribünen über den Raketenstart, mehr als eine Million Zuschauer hatten sich rund um Cape Kennedy versammelt und schauten zu, wie die USA Geschichte schrieben. Noch mehr Zuschauer hatte die Mondlandung Tage später, bei der mehrere Hundert Millionen Menschen weltweit live am Fernsehgerät saßen. (tab)
3-2-1-Start! Die Rakete mit „Apollo 11“ an Bord hebt von Cape Canaveral ab. Für die USA ist das ein äußerst patriotischer Moment - da darf das Bild mit der Rakete vor der US-Flagge nicht fehlen.
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3-2-1-Start! Die Rakete mit „Apollo 11“ an Bord hebt von Cape Canaveral ab. Für die USA ist das ein äußerst patriotischer Moment - da darf das Bild mit der Rakete vor der US-Flagge nicht fehlen. (tab)
Beim Blick ins Nasa-Kontrollzentrum beim Start von „Apollo 11“ fällt es sofort auf: Es sind nur Männer anwesend. Erst beim genaueren Hinschauen erkennt man, dass unter ihnen auch eine Frau ist: JoAnn Morgan, damals 28, saß an einer der Konsolen (dritte Reihe, leicht links der Bildmitte). Sie war die erste Ingenieurin der Nasa - und hatte einige Hürden zu überwinden. obszöne Anrufe und fehlende Damentoiletten in ihrem von Männern dominierten Bereich gehörten dazu. Morgan biss sich durch und arbeitete bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2003 im bemannten Raumfahrtprogramm der Nasa.
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Beim Blick ins Nasa-Kontrollzentrum beim Start von „Apollo 11“ fällt es sofort auf: Es sind nur Männer anwesend. Erst beim genaueren Hinschauen erkennt man, dass unter ihnen auch eine Frau ist: JoAnn Morgan, damals 28, saß an einer der Konsolen (dritte Reihe, leicht links der Bildmitte). Sie war die erste Ingenieurin der Nasa - und hatte einige Hürden zu überwinden. obszöne Anrufe und fehlende Damentoiletten in ihrem von Männern dominierten Bereich gehörten dazu. Morgan biss sich durch und arbeitete bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2003 im bemannten Raumfahrtprogramm der Nasa. (tab)
Buzz Aldrin zwängt sich als zweiter Astronaut aus der Mondlandefähre „Eagle“ und klettert die Leiter hinunter zur Mondoberfläche. Aldrin ist der einzige Astronaut von „Apollo 11“, von dem Bilder auf dem Mond existieren. Neil Armstrong hat ihn einige Male fotografiert, unter anderem neben der amerikanischen Flagge oder beim Aufbau von Experimenten – während Aldrin bei seinen Einsätzen als Fotograf schlicht vergessen hatte, den ersten Menschen auf dem Mond abzulichten.
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Buzz Aldrin zwängt sich als zweiter Astronaut aus der Mondlandefähre „Eagle“ und klettert die Leiter hinunter zur Mondoberfläche. Aldrin ist der einzige Astronaut von „Apollo 11“, von dem Bilder auf dem Mond existieren. Neil Armstrong hat ihn einige Male fotografiert, unter anderem neben der amerikanischen Flagge oder beim Aufbau von Experimenten – während Aldrin bei seinen Einsätzen als Fotograf schlicht vergessen hatte, den ersten Menschen auf dem Mond abzulichten. (tab)
Von Neil Armstrong gibt es nur ein Foto, das ihn auf dem Mond zeigt - aber auch nur indirekt: Armstrong spiegelt sich im Visier Buzz Aldrins, den er auf der Mondoberfläche fotografiert hat. Nachträglich ärgerten sich die Verantwortlichen darüber, dass es nicht geplant war, die Astronauten auf dem Mond zu fotografieren.
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Von Neil Armstrong gibt es nur ein Foto, das ihn auf dem Mond zeigt - aber auch nur indirekt: Armstrong spiegelt sich im Visier Buzz Aldrins, den er auf der Mondoberfläche fotografiert hat. Nachträglich ärgerten sich die Verantwortlichen darüber, dass es nicht geplant war, die Astronauten auf dem Mond zu fotografieren. (tab)
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50 Jahre ist es her, dass zwei Astronauten als erste Menschen den Mond betreten haben. Ein Blick zurück auf die Mission „Apollo 11“ und die lange Reise von Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins.

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