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Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua stellt der Betreiber 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Genua

500 Millionen Euro für Wiederaufbau und Hilfszahlungen

Der Betreiber Autostrade per l'Italia sagt 500 Millionen Euro für den Wiederaufbau der eingestürzten Autobahnbrücke und für Hilfszahlungen zu.

Nach dem folgenschweren Einsturz der Morandi-Brücke in Genua hat der Betreiber Autostrade per l‘Italia 500 Millionen Euro für den Wiederaufbau der Autobahnbrücke sowie für Hilfszahlungen an die Stadt Genua zugesagt. Beim Überschlagen der Folgekosten des Unglücks „kommt man schnell auf eine halbe Milliarde Euro“, sagte Unternehmenschef Giovanni Castellucci am Samstag bei einer Pressekonferenz. Diese Gelder stünden ab Montag bereit.

Bei dem Brückeneinsturz waren am Dienstag Dutzende Menschen ums Leben gekommen, hunderte Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Mit der Morandi-Brücke verlor Genua außerdem eine wichtige Verbindung zwischen dem Ost- und dem Westteil der Stadt. Außerdem gehörte sie zur A10 und damit zu einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Italiens.

Die italienische Regierung hat Autostrade per l‘Italia für den Brückeneinsturz verantwortlich gemacht. Innenminister Matteo Salvini hatte die Betreiber bereits am Donnerstag aufgefordert, etwa 500 Millionen Euro für betroffene Familien und örtliche Behörden bereitzustellen. (afp)

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