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Florida

Miami: Weitere Todesopfer im eingestürzten Hochhaus

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Die Zahl der Todesopfer nach dem Hochhauseinsturz in Miami liegt nun bei 28. Jetzt nähert sich Tropensturm „Elsa“ und behindert die Rettungsmaßnahmen.

Miami - Ein weiteres Todesopfer ist in den Trümmern des Hochhauses in Miami gefunden worden. Die Zahl der Toten nach dem Einsturz im Stadtteil Surfside liegt nun bei 28. 117 Menschen werden immer noch vermisst. Das teilten die Behörden laut der Nachrichtenagentur afp mit.

Die Sucharbeiten nach weiteren Vermissten laufen auf Hochtouren. Hoffnung, noch Überlebende aus dem eingestürzten Gebäude zu bergen, gibt es jedoch kaum noch. Die Teams seien dennoch „im vollen Rettungsmodus“, sagte die Verwaltungschefin des Bezirks Miami-Dade, Daniella Levine Cava. Sie fügte hinzu, dass bereits Millionen Dollar an Spendengeldern zusammengekommen seien, die an die betroffenen Familien verteilt werden sollen.

Miami: Abriss des Hochhauses wegen Tropensturm „Elsa“

Am Wochenende waren die Arbeiten an der Unglücksstelle in Miami gestoppt worden. Die Rettungskräfte konzentrierten sich zunächst auf die Sprengung und den Abriss der noch stehenden Gebäudeteile. Diese Maßnahmen mussten vorgezogen werden, weil sich der Tropensturm „Elsa“ auf Florida zubewegt. Sollte Elsa die Gegend erreichen, wären auch die noch stehenden Überreste des Gebäudes vom Einsturz bedroht. Dies wiederum stellte eine Gefahr für die Bergungsmannschaften dar, wie Levine Cava erläuterte.

Doch anders als zuvor erwartet, wird „Elsa“ die Südwestküste Floridas wohl nur streifen. Levine Cava sagte dem Sender CNN, dass die Behörden „sehr hoffnungsvoll“ seien, dass sie bei dem aktuellen Weg des Sturms die Such- und Rettungsarbeiten nicht unterbrechen müssen.

Hochhaus-Einsturz in Miami: Ursache noch immer unbekannt

Das zwölfstöckige Hochhaus Champlain Towers South in Miami war in der Nacht zum 24. Juni vollkommen unerwartet und teilweise eingestürzt. Bis heute ist die Ursache unbekannt. Allerdings hatte bereits im Jahr 2018 ein Gutachten „große strukturelle Schäden“ an dem 1981 fertiggestellten Gebäude festgestellt.

„Elsa“ zog derweil über die Karibik in Richtung der Florida Keys, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA mitteilte. In Kuba sorgte der Sturm am Montag für sintflutartige Regenfälle und starke Sturmböen, hinterließ aber keine schwereren Schäden. Kubas meteorologisches Institut Insmet meldete Windböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. In der Karibik starben durch „Elsa“ mindestens drei Menschen. (dil/afp)

Rubriklistenbild: © GIORGIO VIERA

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