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First Lady

Melania Trump will ungewöhnliches Statement setzen - doch das wird verhindert

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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Donald Trump und die Republikaner sind nicht für ihre Nähe zur LGBTQ-Community bekannt. Melania Trump wollte wohl ein anderes Statement setzen. Es wurde verhindert.

  • First Lady Melania Trump hat unerwartete Pläne für das Weiße Haus.
  • Damit will die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump ihre Solidarität gegenüber der LGBTQ-Community bekunden.
  • Doch die First Lady wurde an ihrem Vorhaben gehindert.

Washington – Angehörige der LGBTQ-Community wissen, dass die Regierung unter Donald Trump eigentlich nicht mit Fortschritt, Offenheit und dem Einsatz für Rechte von queeren Menschen glänzt.

First Lady Melania Trump wird wohl bald aus dem Weißen Haus ausziehen müssen. (Archivfoto)

Trotzdem soll Melania Trump versucht haben, das Weiße Haus im Juni 2020, anlässlich des LGBTQ Pride Months, in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen. Damit sollte ein Statement für die Rechte und Akzeptanz für LGBTQs (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender und Queer) gesetzt werden. Allerdings wurde sie daran gehindert.

Melania Trump und LGBTQ: First Lady wollte Weißes Haus erstrahlen lassen

Offenbar soll Stabschef Mark Meadows jedes Zeichen von Solidarität verhindert haben, wIe das LGBTQ-Nachrichtenportal „Washingtonblade“ berichtet. Das Portal beruft sich auf zwei Quellen aus den Reihen der Republikaner, die von den Plänen Melania Trumps gewusst haben sollen.

Meadows soll eine Schlüsselrolle darin gespielt haben, Zeichen von Solidarität gegenüber der LGBTQ-Community zu verhindern. So auch im Juni 2020, weshalb auch Präsident Donald Trump kein Signal der Unterstützung via Twitter versandte, wie er es 2019 getan hatte. Damals sprach Trump von den „herausragenden Beiträgen“, die die LGBTQ-Community für die USA leiste. Allerdings ist unklar, wie groß Meadows Beteiligung bei der Verhinderung der Beleuchtung des Weißen Hauses eine Rolle gespielt hat, so die „Washingtonblade“.

Melania Trump zeigte ihre Unterstützung für die LGBTQ-Community erst Monate später, kurz vor der US-Wahl 2020. In einem Video für „Outspoken“ sagte sie: „Ich war schockiert, dass einige mächtige Leute meinen Ehemann als schwulenfeindlich bezeichnen oder ihn anklagen, sich nicht für Gleichberechtigung einzusetzen. Nichts könnte der Wahrheit weniger entsprechen. Donald liebt es, Leuten zu helfen und er liebt es, dass jene um ihn herum und dieses Land Erfolg haben.“

Das Weiße Haus erstrahlte unter Präsident Obama in Regenbogenfarben am 26. Juni 2015. Auch Melania Trump soll Pläne dafür gehabt haben. (Archivfoto)

Ihr Statement steht im Kontrast zu der langen Liste an Anti-LGBTQ-Entscheidungen, die von der Trump-Administration getroffen wurden, wie etwa das Verbot für LGBTQ-Menschen, dem US-Militär beizutreten.

First Lady Melania Trump: Bruch mit den US-Republikanern?

Hätte First Lady Melania Trump mit ihrem Vorhaben Erfolg gehabt, wäre es das erste Mal gewesen, dass ein Gebäude seit der Obama-Regierung in den Farben der LGBTQ-Community beleuchtet gewesen wäre. Das Zeichen hätte ebenfalls für einen Umbruch mit den traditionellen Einstellungen der Republikaner bedeutet, die die LGBTQ-Community bislang mit Abneigung betrachtet haben. (Marvin Ziegele)

Rubriklistenbild: © Andrew Caballero-Reynolds/AFP

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