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Melania Trump sitzt vor einem Hintergrund aus US-Flaggen
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Melania Trump hat nun ihr Büro für die Zeit nach dem Weißen Haus öffentlich gemacht.

Melania Trump

Ex-Beraterin spottet über Melania Trump: Nicht fähig, etwas Wirkungsvolles zu tun

  • Ines Alberti
    vonInes Alberti
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Melania Trump hat nie gewirkt, als sei die Rolle der First Lady ihr Lebenstraum gewesen. Ihre ehemalige Beraterin enthüllt: Es hat sie auch niemand so gesehen.

  • Stephanie Winston Wolkoff ist die ehemalige beste Freundin und Ex-Beraterin von Melania Trump als First Lady.
  • Sie hat ein Enthüllungsbuch über Melania Trump geschrieben.
  • Wolkoff sagt nun, Melania habe als First Lady kein Budget oder Personal gehabt, um etwas tun zu können.

Washington D.C. – Lässt man die vergangenen vier Jahre im Weißen Haus Revue passieren, dürfte die ehemalige First Lady Melania Trump nicht allzu oft vor dem inneren Auge erscheinen. Und wenn, dann zumeist als wächsern anmutende, stille Begleiterin ihres Mannes, die sich – wenn überhaupt – zu einem gezwungenen Lächeln hinreißen konnte. Sie fühlte sich nicht wohl in ihrer Rolle und hielt sich während der Amtszeit ihres Mannes Donald Trump als US-Präsident eher zurück. Böse Zungen behaupteten, die eigentliche First Lady sei Trumps Tochter Ivanka Trump. Tatsächlich stand sie stärker in der Öffentlichkeit als Melania, auch international.

Melania Trump sei nie als First Lady respektiert worden, von niemandem: Diese harten Worte findet dazu die Eventmanagerin und frühere beste Freundin von Melania, Stephanie Winston Wolkoff. In ihrem Buch „Melanie and Me: The Rise and Fall of My Friendship with the First Lady“, das vergangenen September in den USA erschien, packt sie allerhand über die 50-Jährige aus. Unter anderem, dass niemand sie in ihrer Rolle als First Lady ernst genommen haben soll.

Ex-Beraterin von Melania Trump: „Niemand hat sie als First Lady anerkannt“

Niemand habe erwartet, dass Melania Trump in der Lage sei, etwas Wirkungsvolles zu tun, sagte Wolkoff jetzt in einer Radiosendung. Auch wenn Wolkoff, die ein Jahr als unbezahlte Beraterin der First Lady tätig war, sich darauf gefreut habe, „wirklich etwas in der Welt zu verändern“. Allerdings habe sie dann realisiert, dass Melania Trump gar kein Budget und Personal gehabt habe, um irgendetwas auszurichten.

Der Großteil des Budgets von Melania Trump sei von Ivanka Trump und deren Mann Jared Kushner in Anspruch genommen worden. Wolkoff musste laut eigenen Angaben auf ihr Gehalt verzichten, damit Personal eingestellt werden konnte, das den Ostflügel des Weißen Hauses für Ivanka und Jared herrichten sollte. Im Ostflügel hat traditionell die First Lady ihr Büro.

Ivanka Trump auf internationalem Parkett beim Gipfel zur Stärkung von Frauen mit der damaligen IWF-Chefin Christine Lagarde und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Angelegenheit um den Ostflügel habe Wolkoff gezeigt, dass „niemand sie als First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika anerkannt hat“. Ivanka Trump dagegen habe schon zu Beginn der Amtszeit ihres Vaters vorgeschlagen, das „Büro der First Lady“ in „Büro der First Family“ umzubenennen – eine Untergrabung, die seinerzeit zu Spannungen im Verhältnis zwischen Ivanka und Melania geführt habe. (Ines Alberti)

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