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Passanten stehen neben einem vom Taifun zu Boden gerissenen Ast. Obwohl "Koppu" mit mehr als 140 Stundenkilometer über die Küste fegt, sind Menschen auf den Straßen Hongkongs unterwegs.

Hongkong

Mehr als 50 Verletzte bei Taifun

Taifun "Koppu" fegt heftig über die südchinesische Küste. Mehr als 26.000 Boote werden in die Häfen zurückbeordert. An Land treffen herumfliegende Teile Passanten und verletzen mehr als 50 Menschen.

Hongkong. Mehr als 50 Menschen sind in Hongkong verletzt worden, als Taifun "Koppu" über die südchinesische Küste hinwegfegte. Mit Sturmböen und heftigen Niederschlägen zog der Wirbelsturm über die südchinesische Provinz Guangdong weiter. Mehr als 26.000 Boote wurden in die Häfen zurückgeordert, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Die meisten Verletzten in Hongkong waren von herumfliegenden Teilen getroffen worden. Die Schulen blieben geschlossen, während der Taifun, der nach dem japanischen Wort für "Tasse" benannt wurde, mit Windgeschwindigkeiten bis 140 Stundenkilometer über die sieben Millionen Einwohner zählenden Hafenmetropole hinwegraste. Bäume wurden entwurzelt und Gerüste stürzten ein.

Auf seinem Weg über die Philippinen waren drei Menschen ums Leben gekommen. Der 15. Taifun dieses Jahres bewegte sich von Hongkong in nordwestliche Richtung und erreichte in der Stadt Taishan in Guangdong noch Windgeschwindigkeiten bis 126 Stundenkilometer. Meteorologen erwarteten, dass sich der Taifun über Land bis Mittwoch abschwächen wird. (dpa)

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