Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nanami Nagura darf sich nun Weltmeisterin nennen.
+
Nanami Nagura darf sich nun Weltmeisterin nennen.

Luftgitarren WM

Mehr als heiße Luft

Seit Jahren messen sich in Finnland die besten Virtuosen auf der Luftgitarre. 2014 rockt eine Japanerin sich in den Vordergrund: Die erst 19-jährige Nanami Nagura überzeugt mit einer artistischen Show bei der Luftgitarren-WM.

Das Luftgitarrespielen ist so alt wie die Rockmusik, doch dieses Musizieren auf einer imaginären Gitarre zu einem Wettbewerb zu machen, ist den Finnen zuerst eingefallen. Inzwischen haben zehn Länder nationale Meisterschaften, die jedes Jahr im August ihre Besten zur Weltmeisterschaft nach Oulu schicken. Wer hier mit seiner einminütigen Rock- oder Metal-Nummer die Jury überzeugt, gewinnt eine speziell angefertigte Plexiglasgitarre.

In diesem Jahr darf sich Nanami Nagura die Auszeichnung um den Hals hängen: Die 19-jährige Japanerin überzeugte mit ihrer rockigen Show und Verbiegungen auf der Bühne und setzte sich vor tausenden begeisterten Fans im nordfinnischen Oulu gegen die internationale Konkurrenz durch.

Nagura, als japanische Meisterin bekannt unter dem Künstlernamen «Seven Seas» (Sieben Meere), setzte sich in einer Stichrunde gegen den US-Champion Matt Burns durch. Beide mussten sich zu den Klängen von «Animal» der finnischen Band Sweatmaster messen.

In der Kür war die Japanerin mit einem Mix aus den Stücken «Battery» von Metallica und «Bridge Burning» von den Foo Fighters aufgetreten. «Es war ein wirklich enger Wettbewerb», sagte Sprecherin Susanna Kyllönen. Bei der Veranstaltung mussten die Teilnehmer aus neun Ländern ein einminütiges Rock- oder Metallstück auf ihrer imaginären Gitarre spielen.

Unter den 16 Finalisten des kuriosen Wettbewerbs der imaginären Gitarrensoli standen auch zwei Deutsche auf der Bühne: Daniel Oldemeier aus Paderborn kam auf den siebten Platz, die deutsche Meisterin Sabrina Schramm aus München wurde Neunte, wie die Veranstalter in der Nacht zum Samstag mitteilten.

Der ungewöhnliche Wettbewerb fand zum 19. Mal in Oulu statt. Er lockt jedes Jahr bis zu 7000 Menschen in die Stadt am Bottnischen Meerbusen. Das Festival selbst will eine Friedensbotschaft an die Welt senden: Wer Luftgitarre spielt, kann keine Waffe tragen. (dpa/zys)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare