Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Muss auch mal sein ...
+
Muss auch mal sein ...

Feiertage und Brückentage 2021

Mehr Freizeit im Süden

  • vonAndreas Sieler
    schließen

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer liegen die Feiertage 2021 nicht besonders günstig. Doch manchmal lässt sich dennoch mit wenigen Urlaubstagen reichlich Zeit freischaufeln. Ein Überblick.

Ob, wann und wie wir ab 2021 wieder wie gewohnt in den Urlaub fahren können, hängt zwangsläufig von den weiteren Entwicklungen der Corona-Pandemie ab. Doch egal, wo wir uns erholen, auch im kommenden Jahr lassen sich einige Feiertage nutzen, um mit dem Einsatz relativ weniger Urlaubstage längere Schaffenspausen einzurichten – vorausgesetzt, man muss jobbedingt nicht ohnehin an Wochenenden und Feiertagen ranklotzen.

Eines vorneweg: Zur Lage der Feiertage 2021 gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht betrifft Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber: viele Feiertage fallen auf ein Wochenende. Die schlechte betrifft Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: viele Feiertage fallen auf ein Wochenende. Von den bundesweiten Feiertagen betrifft dies den Tag der Arbeit am 1. Mai, der auf einen Samstag fällt, den Tag der Einheit am 3. Oktober, der 2021 ein Sonntag ist, sowie die Weihnachtsfeiertage , die beide aufs Wochenende fallen.

Der Osterhase kommt im neuen Jahr Anfang April, genauer am 4. ( Ostersonntag ) und 5. ( Ostermontag ) – Pfingsten wird am 23. Mai (Pfingstsonntag) sowie am 24. Mai (Pfingstmontag) begangen. Wie in jedem Jahr genügen hier vier Urlaubstage, um mit den Wochenenden davor und danach neun Tage am Stück die Seele baumeln lassen zu können, an Ostern beträgt die Auszeit mit Karfreitag am 2. April sogar zehn Tage.

Deutschlandweit bleiben nur noch zwei weitere Feiertage übrig, Neujahr fällt wenig überraschend wieder auf den 1. Januar – ein Freitag, womit für viele das Jahr mit einem langen Wochenende beginnt. Vatertag alias Christi Himmelfahrt ist bekanntermaßen stets ein Donnerstag, 2021 ist es der 13. Mai. Auch hier daher: vier Tage Urlaub, neun Tage frei oder ein Urlaubstag für vier Tage Wochenende.

Bezieht man Pfingsten mit ein, ergeben 13 Urlaubstage im Mai immerhin 23 freie Tage am Stück – in manchen Bundesländern kann das also eine lukrative Familienzeit für Eltern mit Schulkindern ergeben, allerdings fallen die Pfingstferien in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich aus. Kürzer geht es auch: Sechs Tage Urlaub nach Christi Himmelfahrt – zwölf freie Tage am Stück.

Nun zu den arbeitsfreien Tagen in den einzelnen Bundesländern – am meisten profitieren im kommenden Jahr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Baden-Württemberg und Bayern mit je drei zusätzlichen Feiertagen, die nicht auf ein Wochenende fallen. Da aber auch am 31. Oktober der Reformationstag auf einen Sonntag fällt, erhalten hingegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein überhaupt keinen zusätzlichen freien Tag. Luthers Thesenanschlag wird zudem noch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit einem Feiertag bedacht.

Die Heiligen drei Könige werden am 6. Januar zwar aufgrund des Lockdowns im neuen Jahr wohl kaum die Klinken putzen, über einen Feiertag an einem Mittwoch freut man sich allerdings immerhin in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt. Mit dem davor liegenden langen Wochenende dank Neujahr bieten sich vier Urlaubstage für zehn freie Tage und einen sehr gemächlichen Start ins Jahr 2021 an – vielleicht haben manche ja sogar noch etwas Resturlaub aus dem Vorjahr übrig.

Im März dann dürfen sich die Berlinerinnen und Berliner über den Frauentag freuen – der 8. März, ein Montag, beschert einzig den Hauptstädterinnen und Hauptstädtern ein langes Wochenende. So exklusiv feiern ansonsten nur die Menschen in Thüringen ein verlängertes Wochenende – am Weltkindertag nämlich, der am 20. September ebenfalls auf einen Montag fällt.

Fronleichnam – wie immer am Donnerstag nach dem ersten Sonntag nach Pfingsten – fällt im kommenden Jahr auf den 3. Juni, ein Urlaubstag für vier Tage Wochenenderholung ist dann in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie im Saarland möglich. Fronleichnam lässt sich auch mit Pfingsten kombinieren: aus acht Urlaubstagen werden dann gleich 16 freie Tage am Stück.

Mariä Himmelfahrt am 15. August ist lediglich in Bayern und im Saarland noch ein Feiertag, fällt aber im kommenden Jahr auch auf einen Sonntag. Viele Menschen profitieren dafür 2021 von Allerheiligen am 1. November – ein Montag und ein verlängertes Wochenende für die Arbeiterschaft in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Gute zwei Wochen darauf, am 17. November, einem Mittwoch, ist Buß- und Bettag , der jedoch einzig in Sachsen noch ein Feiertag ist. Zwei Tage Urlaub davor oder danach – fünf Tage frei.

Abschließend ein Ausblick: 2022 liegen die freien Tage dann wieder ein bisschen günstiger – zumindest aus Sicht der Arbeitnehmer:innen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare