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Die vorläufige Bilanz, allein aus Palu, einer Stadt mit etwa 350 000 Einwohnern: mindestens 821 Tote und mehr als 540 Schwerverletzte. In den Ruinen der Häuser und im Schlamm werden noch Dutzende vermisst, auch fünf Ausländer. Niemand glaubt, dass es bei den Opferzahlen bleibt.

Tsunami

Mehr als 1300 Tote in Indonesien

Nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe auf der indonesischen Insel Sulawesi steigt die Zahl der Toten auf mehr als 1347.

Die Zahl der Todesopfer bei den Erdbeben und dem folgenden Tsunami in Indonesien hat sich nochmals deutlich erhöht. Nach einer neuen offiziellen Zwischenbilanz kamen auf der Insel Sulawesi mehr als 1300 Menschen ums Leben. Die Katastrophenschutzbehörde sprach am Dienstag von mindestens 1347 Toten.

Mindestens 113 Menschen wurden nach der Katastrophe auf Indonesiens viertgrößter Insel Sulawesi noch vermisst, wie der Vorsitzende der Behörde für Katastrophenschutz, Willem Rampangilei, am Dienstag sagte. 

Etwa 800 Menschen befinden sich mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, mehr als 61 000 Menschen verloren ihr Zuhause, hatte die Behörde zuvor mitgeteilt. Die meisten Opfer gab es in der Hauptstadt Palu der Provinz Zentral-Sulawesi. Das Ausmaß der Katastrophe in umliegenden Bezirken wie Donggala und Sigi war auch nach Tagen nicht klar.

Sulawesi wurde am Freitag von zwei schweren Erdbeben erschüttert. Das zweite Beben mit einer Stärke von 7,4 löste einen Tsunami aus.  (dpa)

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