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Maurers grüne Männchen

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Von: Boris Halva

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Ach ja, unser Astro-Matze und die Magie der Zahlen

Man kann sich vieles schön rechnen: Kontoumsätze, Bierverzehr, Rabattkäufe. Einzig, wenn es um Lottogewinne geht, ist das eher deprimierend – weil ja immer nur die anderen gewinnen. Da kann der Getränkelieferant noch so fröhlich sagen: „Wer nicht spielt, braucht nicht zu träumen.“ Matthias Maurer , unser aktuell auf allen Kanälen vom Weltall schwärmende Astro-Strahlemann aus dem Saarland, träumt nicht nur vom Mond, sondern ist auch überzeugt, dass es Außerirdische gibt.

Er hat zwar keine gesehen, als er auf der Internationalen Raumstation war, aber: „Wenn man sich überlegt, wie viele Milliarden Galaxien es gibt und wie viele Milliarden Sonnensysteme in jeder Galaxie sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein ähnliches Sonnensystem wie unseres mit einer zweiten Erde gibt, deutlich größer, als einen Sechser im Lotto zu gewinnen.“ Das sagte der 52-Jährige jüngst der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ Und fügte an, dass – auch wenn die allermeisten Menschen keine Lotterie gewännen – diese Gleichung eindeutig für die Existenz außerirdischen Lebens spreche. „Irgendjemand auf dieser Erde gewinnt so was trotzdem immer wieder.“ Heißt für ihn: „Da draußen gibt es höchstwahrscheinlich Leben.“ Aber, so Maurer, das dürften eher keine „grünen Männchen“ sein, wie sie in Science-Fiction-Filmen häufiger zu sehen gewesen seien.

Na, da sollte er lieber nochmal nachrechnen. Außerdem gab es in Filmen schon lange keine grünen Männchen mehr. Boris Halva

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