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Die Unfallstelle auf der Autobahnbrücke bei Marktbreit.

A7

Massenkarambolage bei Glatteis und Nebel

29 Verletzte auf der Autobahn A7 - und auch auf der A1 hat es gekracht.

Bei einer Massenkarambolage auf der A7 in Bayern sind nach einer ersten Bilanz der Polizei am Sonntagmorgen 29 Menschen verletzt worden. Notärzte und Sanitäter brachten vier Schwerverletzte in Krankenhäuser. „Beteiligt waren 18 Fahrzeuge“, darunter zahlreiche Autos und mindestens ein Lastwagen, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte.

Nach ersten Ermittlungen hatte sich auf einer Brücke bei Marktbreit Glatteis gebildet. Der Fahrer eines Kleintransporters, der Richtung Kassel unterwegs war, war gegen 7.20 Uhr in die Mittelleitplanke gekracht. „Zu diesem Zeitpunkt war es glatt und stark neblig“, sagte der Polizeisprecher. Die Sichtweite lag demnach unter 50 Metern. Laut Polizei konnten nachfolgende Autofahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen, so dass es zu weiteren Auffahrunfällen kam.

Eine Frau wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus den Trümmern geschnitten. Ein Streifenwagen, der die Unfallstelle absicherte, wurde gerammt. „Drei Fahrzeuge der Feuerwehr wurden ebenfalls beschädigt.“ Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst war über mehrere Stunden im Einsatz. Während der Rettungsarbeiten war die A7 in Richtung Norden zeitweise gesperrt.

Beim Überholen kollidiert

Bereits am Samstag sind auf der Autobahn 1 nahe Hasborn in der Eifel vier Menschen leicht verletzt worden. Insgesamt waren den Angaben zufolge 19 Autos und ein Lastwagen in den Unfall verwickelt, wie ein Autobahnpolizeisprecher am Sonntag sagte.

Die Fahrbahn war wegen Graupelschauern glatt. Dadurch sei ein Auto auf der Überholspur ins Rutschen geraten und mit einem Fahrzeug auf dem rechten Fahrstreifen kollidiert. Die vier Leichtverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Fahrbahn Richtung Koblenz war vier Stunden gesperrt. Es entstand ein Schaden von schätzungsweise 200.000 Euro. (dpa)

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