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Neue Corona-Regeln: Wo ab 2. April weiterhin die Maskenpflicht gilt

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Von: Tanja Koch

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Ab dem 2. April fällt die Maskenpflicht in zahlreichen Bundesländern weg. Doch es gibt Bereiche, wo weiterhin Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.

Berlin – Nach zwei Jahren Maskenpflicht wird es sich vermutlich komisch anfühlen: In vielen Bereichen des Lebens wird es ab dem 2. April keine Pflicht mehr sein, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dann läuft die Übergangsfrist ab, nachdem am 20. März die meisten Corona-Auflagen offiziell weggefallen sind. Denn aufgrund der Omikron*-Variante und der Corona-Impfstoffe* sind wir auf dem Weg aus der Pandemie in die Endemie*.

Im Einzelhandel, etwa in Supermärkten und anderen Geschäften, fällt die Corona*-Auflage weg. Nur einzelne Ketten, beispielsweise Aldi Nord, haben angekündigt, die Filialleitung selbst entscheiden lassen zu wollen, ob sie von ihrem Hausrecht gebraucht machen und die Kund:innen zum Tragen einer Maske verpflichten*. Und auch einige Kultureinrichtungen haben verkündet, weiterhin auf die Maskenpflicht zu setzen, zumindest übergangsweise. Insbesondere Berliner:innen müssen damit rechnen, im Museum oder Theater weiter einen Mund-Schutz zu tragen. Etwa die Staatsoper Unter den Linden oder das Humboldt Forum haben sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur entsprechend geäußert.

Auch weiterhin wird es nötig sein, eine Maske mitzuführen – zumindest in bestimmten Bundesländern und Innenräumen.
Auch weiterhin wird es nötig sein, eine Maske mitzuführen – zumindest in bestimmten Bundesländern und Innenräumen. © Bernd Weißbrod/dpa

Neue Corona-Regeln: In diesen Innenräumen gilt weiterhin eine staatliche Maskenpflicht

Doch einige Bereiche des Lebens sind ganz offiziell vom Wegfall der Maskenpflicht ausgenommen. In öffentlichen Verkehrsmitteln (Reisebusse jedoch ausgenommen) und Einrichtungen, in denen vulnerable Gruppen zugegen sind, wird weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz erforderlich sein. Dazu gehören etwa Krankenhäuser, Arztpraxen, Tageskliniken, Reha-Einrichtungen, Rettungsdienste, Pflegedienste, Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen für Geflüchtete, Obdachlose, Senioren sowie Menschen mit Behinderung.

Zudem soll die Maskenpflicht in einigen staatlichen Einrichtungen beibehalten werden. In Berlin etwa soll an Straf-, Amts- und Landesgerichten weiterhin eine Maskenpflicht gelten. In Nordrhein-Westfahlen muss in Gefängnissen weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Hotspot-Regelung: In diesen Bundesländern bleibt die Maskenpflicht wegen hoher Inzidenzen bestehen

In Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gelten die Regelungen für sogenannte Corona-Hotspot-Gebiete. Die Maskenpflicht bleibt dort in „Innenräumen mit Publikumsverkehr“ bestehen. Auch in Kultureinrichtungen und im Einzelhandel muss demnach ein Mundschutz getragen werden. In Hamburg wurde die Hotspot-Regelung zunächst für vier Wochen angesetzt. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird es vorerst bis Ende April keinen Wegfall der Coronavirus-Auflagen geben. (tk/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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