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Wir wollen das Jahr versöhnlich ausklingen lassen – mit einem Adventskalender für Leib und Seele.
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Wir wollen das Jahr versöhnlich ausklingen lassen – mit einem Adventskalender für Leib und Seele.

FR-Adentskalender (22)

Make Rosenkohl great again

  • Sophie Vorgrimler
    vonSophie Vorgrimler
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Lieblingsrezepte aus der FR-Redaktion. Heute: Rosenkohl-Nudelpfanne.

So beliebt Rosen sind, so unbeliebt ist Rosenkohl. An Rotkohl, Blumenkohl, Weißkohl oder Grünkohl scheiden sich die Geister – nur bei Rosenkohl, da scheinen sich so gut wie alle einig: Man mag ihn nicht.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ist das seit Jahren ein Running Gag. Zwar ist jede Twitternutzerin und jeder Twitternutzer je nach Interessen in einer Meinungs-Blase gefangen: links oder rechts, alt oder jung, literatur- oder sportinteressiert – man bleibt unter sich und ist sich innerhalb seiner kleinen Welt über vieles einig. Außerhalb aber scheint nur in einer Sache Einigkeit zu herrschen: Rosenkohl? Nein, wirklich nicht! Geschmacklich untragbar, bitter und fad, unerträgliche Konsistenz.

Um zu vergleichen, wie schlecht eine richtig, richtig schlechte Sache ist, reicht oft scheinbar keine Beliebtheitsskala mehr – und der Rosenkohl muss herhalten. Dennoch mag es Leute geben, die nun sagen: Er ist noch nicht entschieden, der Kampf um den Rosenkohl, noch ist nichts verloren. Die überschaubare Rosenkohl-Lobby müsse nur mehr Engagement zeigen, es brauche besseres Marketing, bessere Rezepte. Vielleicht klappt’s ja mit dieser winterlichen salzig-scharfen, rauchig-süßen Rosenkohl-Nudelpfanne:

Rosenkohl-Nudelpfanne

500 Gramm Rosenkohl

100 Gramm Räuchertofu

300 Gramm Nudeln

ein bis zwei Rote Zwiebeln

drei Esslöffel Ölivenöl

50 Gramm Mandelsplitter

50 Gramm Rosinen

klein, aber fein

Das große Festessen – machen wir uns nichts vor – wird’s in diesem Jahr nicht geben. Hervorragend aber soll’s auch in kleiner Runde schmecken: Wir haben Kolleginnen und Kollegen um ihre liebsten Rezepte gebeten, die ein schwieriges Jahr hoffentlich versöhnlich ausklingen lassen. FR

ein Esslöffel heller Honig

ein bis zwei Chilis

eine Knoblauchzehe

zwei Esslöffel

Semmelbrösel

Parmesan

drei Esslöffel Schmand

Salz und Pfeffer

Den Rosenkohl längs halbieren, die Zwiebeln in halbe Ringe schneiden. Die Nudeln – ich nehme Band- oder Muschelnudeln – fast durch kochen. Die Rosinen mit etwas heißem Wasser bedeckt quellen lassen. Für eine festliche „Sahnehaube“ in einem kleinen Topf etwas Öl, Knoblauch, Semmelbrösel und Parmesan erhitzen.

Den Rosenkohl bei mittlerer Hitze mit etwas Öl, Zwiebeln und Chili anbraten. Mit angebraten wird auch der Räuchertofu, den ich dafür in schmale Streifen schneide. Dogmatische Nicht-Vegetarier finden sicherlich ein entsprechendes tierhaltiges Ersatzprodukt – ob das besser schmeckt, ist aber nicht gesagt. Die restlichen Zutaten mit in die Pfanne geben, mit Salt und Pfeffer abschmecken, fertig.

Damit das Gericht sämig wird empfiehlt es sich, das Badewasser der Rosinen mit in die Pfanne zu geben – oder etwas mehr Honig, Olivenöl, Schmand oder Wasser hinzu zu geben. Sehr gut passt dazu ein fruchtiger Feldsalat mit Granatapfel, Nüssen und Feta.

Vielleicht mögen den Rosenkohl ja ohnehin heimlich viel mehr Menschen als gedacht, nur hat sich wie die Flugscham eine Art Rosenkohlscham entwickelt. Wenn Ihnen dieses Gericht geschmeckt hat, twittern Sie doch… #makerosenkohlgreatagain

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