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„Ich weiß, was ich sage, weil ich keine dieser geläufigen Schönheiten bin.“ – Maite Kelly in Tüll und Leder.

Maite Kelly

„Dann bin ich eben der Antichrist des Pop“

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Ein Gespräch mit der Sängerin Maite Kelly über Einsamkeit im digitalen Babylon, Schönheit jenseits von Perfektion – und warum Frauen und Männer verlernt haben, die Welt gemeinsam am Laufen zu halten

Ihre Stimme, dazu Klavier, das würde reichen. Aber Maite Kelly will großes Kino. Bei ihren Konzerten macht es bummbumm, dazu Lichtspiele und Tänzer und sie mittendrin, leichtfüßig, ein Lächeln auf den Lippen, es wird viel gezwinkert. Vorbei die Zeiten, als sie sich mit ihren Kelly-Geschwistern in wallenden Kleidern zu irischen Weisen wiegte. Seit sie sich 2007 in ihre Solokarriere warf, hat sie die heile Welt der Großfamilie gegen ihre eigene kleine heile Welt eingetauscht.

Drei Kinder hat die 39-Jährige, ihre Scheidung brachte vor zwei Jahren die Klatschspalten zum Vibrieren. Die meisten ihrer elf Geschwister sind im Showgeschäft geblieben oder stehen zumindest hin und wieder im Rampenlicht. Maite Kelly hat sich für Popschlager entschieden und umkreist in ihren Songs die Liebe wortspielreich. Aber hier, im plüschig-schwülstigen Ambiente der Bristol-Bar im Frankfurter Bahnhofsviertel: Keine großen Gesten, nur Stimme und Klavier. Danach, im persönlichen Gespräch, springt sie wild zwischen Deutsch und Englisch hin und her und macht deutlich: sie hält so gar nichts von Ranschmusen.

Maite Kelly, bevor wir uns jetzt zusammengesetzt haben, konnte ich noch die letzten Minuten Ihres Gesprächs mit der Kollegin anhören. Sie haben sich furchtbar darüber aufgeregt, dass Frauen für dieselbe Arbeit noch immer schlechter bezahlt werden als Männer.
Ja, aber vor allem, dass Männer immer noch so tun, als wäre das in Ordnung! Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, wann zuletzt ein Mann gesagt hat, das geht ihm auf die Nerven oder das belastet ihn.

Ist es das, was Sie wütend macht: Dass aus Sicht der Männer alles okay ist?
Bei diesem Thema geht echt die Frau und Mutter mit mir durch. Politik fängt in der Familie an, Großfamilie – und da kenne ich mich wirklich aus – ist Politik! Außerdem bin ich ja nicht nur Künstlerin, sondern auch Kleinunternehmerin. Ich habe drei Mitarbeiterinnen, die ich nicht mit dem Mindestlohn abspeise. Ich habe Philosophie studiert – und wenn man sich einmal mit Fragen der Ethik befasst hat, dann landet man automatisch immer wieder bei politischen Fragen. Wenn es darum geht, die Würde des Menschen zu wahren, stehen wir immer wieder vor neuen Herausforderungen, die eigentlich die alten Fragen sind. Und das hat jetzt gar nichts damit zu tun, dass ich grundsätzlich ein Problem mit Männern habe oder total feministisch drauf bin. Das ist doch eher eine Frage des Common sense. So, wie es jetzt ist, ergibt es jedenfalls keinen Sinn.

Woran liegt es denn Ihrer Ansicht nach, dass Frauen nach fünf Jahrzehnten Kampf um Gleichberechtigung immer noch hinten anstehen müssen – nicht nur in der Politik?
Ich glaube nicht, dass Frauen weniger Einfluss haben. Ich sehe die Frau eigentlich eher als Trägerin und Mittelpunkt einer guten Gemeinschaft. Frauen bauen Brücken. Man merkt es doch sofort, wenn es in einem Unternehmen nur wenige Frauen gibt, die mitbestimmen.

Woran?
Da ist der Zynismus präsenter, deutlicher. Und nicht nur daran zeigt sich, dass Männer Frauen brauchen und umgekehrt. Ich habe das Glück, aus einem Elternhaus zu kommen, in dem es tolle Männer gab. Mein Vater hatte ein großes Herz, ein Löwenherz. Dass der Mann angeblich immer so hart ist, das kommt doch aus der Zeit der Industrialisierung. Damals haben die Fabriken die Männer mit einer Alterssicherung gelockt und ihnen die Idee der Sicherheit verkauft. Und für die Frauen blieb da wohl nur die Rolle der perfekten Hausfrau am Herd, die sich um die Kinder kümmert. In all den Jahrhunderten davor gab es das doch so nicht. Es ging doch immer Hand in Hand, Männer und Frauen haben sich darum gekümmert, dass die Familie oder der Stamm überlebt. Ich habe das selbst erlebt, als ich in Spanien auf dem Land gelebt habe. Dort gab es kein fließend Wasser und alle haben gemeinsam die Felder bestellt. Damit das Überleben aller gesichert ist.

Also haben Frauen und Männer wegen des Wohlstands verlernt, als Team zu arbeiten?
Das ist nicht nur eine Frau-Mann-Sache. Ich glaube, dass der Mensch, wie er im Industriezeitalter gesehen wurde, ein Auslaufmodell ist. Der Mensch ist keine Maschine. Abgesehen davon, dass viele Menschen daran arbeiten, den Menschen mit noch mehr Maschinen in noch viel mehr Bereichen überflüssig zu machen, gibt es doch eine großartige neue Generation, die sich als Kleinunternehmer versteht und bestimmte Werte teilt. Nicht alles, was das Internet hervorbringt, ist schlecht. Da bildet sich eine Gemeinschaft, die Gutes bewirken kann. Sie müsste nur ein bisschen lauter werden.

Natürlich mischt die Startup-Szene nicht nur die virtuelle Welt auf, aber sobald eine Idee erfolgreich ist, greifen die großen, etablierten Unternehmen danach und schlucken sie.
Oder verwässern sie, klar. Weil nachhaltige Ideen ja immer die Strukturen in Frage stellen, die im Moment sehr, sehr profitabel sind. Aber das ist die Herausforderung: To do good and to do well at the same time – etwas gut und gleichzeitig anständig zu machen. Das ist eben Gottes Werk und Teufels Beitrag – wobei ich mich manchmal frage, ob es nicht Teufels Werk und Gottes Beitrag heißen müsste. Und trotzdem, es beeindruckt mich immer wieder, wie gutherzig und reizend Menschen sind, trotz der Banalität dieser großen Maschine, deren Teil wir sind. Ich war vor Kurzem in New York, eine tolle Stadt, aber es ist gleichzeitig auch so verrückt, was da läuft ...

Verrückt, weil es so groß ist und so unerschütterlich erscheint?
Ja, denn eigentlich bräuchte man nur einen großen Stecker zu ziehen und dann ist die ganze Strahlkraft hin. Und wenn Sie es in größeren Zusammenhängen sehen: Wenn der Strom weg ist, dann sind auch die ganzen Daten, denen alle hinterherrennen, nichts mehr wert. Tschackbumm, alles futsch. Ich habe auch immer wieder das Bild der biblischen Stadt Babylon vor Augen. Alle reden wild durcheinander, alles wird immer größer und immer höher, aber keiner hört dem anderen wirklich zu. Babylon ist das Sinnbild der verdurstenden Seele und Big Data ist sozusagen die digitale Version Babylons. Es ist doch immer das Gleiche. Der einzige Unterschied ist vielleicht, dass wir heute in globalen Dimensionen denken.

Und mit dem Internet eine Parallelwelt entstanden ist, die hochkomplex ist und die Realität immer mehr durchdringt ...
Und das Internet wird auch immer mehr als Realität wahrgenommen, obwohl es nicht die Realität ist. Wir kommunizieren, aber wir unterhalten uns nicht. Es ist kein Dialog. Auf der einen Seite ist es so wunderbar, ich konnte noch nie so viel und so intensiv den Kontakt zu meinen Kindern halten, wenn ich unterwegs bin wie jetzt, da es diese ganzen Kanäle gibt. Aber ich habe ihnen gesagt, ich will nicht, dass ihr über diese permanente Kommunikation vergesst, euch zu treffen, euch wirklich zu begegnen. Wenn das Chatten zur Folge hat, dass ihr euch nicht mehr begegnet, dann stimmt da was nicht. Ich habe mich kürzlich auch selbst dabei ertappt, dass ich dachte: ich habe jetzt eine Dreiviertelstunde mit einer Freunden Nachrichten hin und her geschickt. Verdammt, warum nicht, wie in den Neunzigern, einfach mal telefonieren? Andererseits sehe ich auch, dass die jungen Menschen ein unglaubliches Mitgefühl haben.

Inwiefern?
Einmal hat mich ein junges Mädel im Supermarkt gefragt, ob sie ein Foto mit mir machen darf und ich habe gesagt, du, das ist jetzt eher schlecht, ich bin überhaupt nicht zurecht gemacht. Und sie hat gesagt: verstehe ich total, kein Problem. Weil sie eben selbst weiß, wie das ist, wenn jemand ein Foto macht, obwohl man in diesem Moment auf keinen Fall ein Foto von sich machen lassen will. Früher war es so, wenn ich mal auf der Straße unterwegs war, dass die Leute mich einfach fotografiert haben. Und wenn ich gesagt habe: Hey, was soll das? Dann haben die gesagt: wo ist das Problem, du bist doch berühmt?! Solche Sprüche höre ich heute nicht mehr. Das ist eine neue Empathie, die ich richtig gut finde.

Trotzdem sind viele auch verunsichert von der Wucht, die soziale Netzwerke entfalten können.
Klar, weil sie wissen, wie weh das tut, wenn alle drüber reden. Das spüren ja auch die Jugendlichen heute. Früher sind sie nach der Schule nach Hause gegangen – heute sind sie sozusagen 24 Stunden auf dem Schulhof. Sie müssen heute Marketingberater in eigener Sache sein, damit das, was über sie verbreitet wird, sich nicht verselbstständigt und sie um ihren Ruf fürchten müssen. Im Grunde ist das auch eine Art Politik. Es ist eine andere Freiheit, aus der aber eine neue Art von Angst entsteht. Denn die Leute vergessen schnell – aber das Internet nicht. Wenn du da einmal drin bist, das kriegst du nicht mehr raus. Du kannst es dir als junger Mensch eigentlich nicht mehr erlauben, irgendeinen Quatsch zu machen. Ich sage immer zu meinen Kindern: Gott verzeiht dir, Google nicht. Google will never forget you! Und ob es wahr ist oder nicht, das ist eh egal. Und dann hast du so einen Trump, der noch eins oben draufsetzt und überall nur Fsake News sieht und seine eigenen Fake News verbreitet. Deshalb fand ich das auch vom Spiegel so gut, dass die Redaktion so offen mit dem Fall Relotius umgegangen ist. Denn um die Meinungsfreiheit zu schützen, müssen wir uns doch auch dazu verpflichten, bei der Wahrheit zu bleiben. Nur so können wir uns vom Google-Sumpf abheben. Und nur so können wir verhindern, dass Politiker, so wie jetzt in Österreich, die Meinungsfreiheit dazu nutzen, um ganz geschmeidig eine kleine Diktatur aufzubauen. Auch das findet sich ja in der Bibel: Dass sich die Geschichte immer wiederholt, aber eben immer eine andere Maske trägt.

So wie auch Sie zwei Mal lernen mussten, mit den Medien umzugehen. Einmal als Kind, als die Kelly Family auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs war, es zu Hause aber nicht mal Fernsehen oder Radio gab. Und dann eben jetzt, als Solo-Künstlerin, die in einer hochvernetzten Medienwelt ihr Privatleben schützen möchte.
Ich empfinde das wirklich als großes Glück, dass unser Vater uns so vor den Medien geschützt hat.

Damals wurde das so hingestellt, als würden sie von ihrem Vater wie in einer Sekte klein gehalten.
Ja, ich weiß. Aber so war es nicht. Wir durften halt nur keine Interviews geben, bis wir 21 Jahre alt waren. Wir durften hin und wieder vor Konzerten mit einem unserer älteren Geschwister zusammen ein Interview geben, aber alleine haben wir das nie gemacht. Da bin ich sehr dankbar, dass uns unser Vater da ganz viel erspart hat. Und ich glaube, mein Vater wäre sehr glücklich über die sozialen Medien, wie wir sie heute nutzen. Es hätte uns damals sehr geholfen, diese Stimme zu haben.

Was macht Sie da so sicher?
Wenn früher die Bildzeitung schlecht über dich geschrieben hat, dann hattest du keine Chance. Heute kannst du über die sozialen Medien ganz gezielt und klar auf solche Meldungen reagieren – und das hat eine genauso hohe Strahlkraft. Ich kann mich gegen Unwahrheiten wehren, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Wenn etwas total verzerrt ist, kriegst du das auch nicht mehr gerade, aber du kannst alles ein bisschen runterspielen, bisschen Ruhe reinbringen.

Sind das die Momente, in denen Sie denken: Vielleicht hätte ich mich nach meiner ersten Karriere als Kinderstar zurückziehen sollen? Weg von der Bühne und im Stillen glücklich werden?
Ich habe nichts anderes gelernt. Mich gibt’s nicht ohne Bühne. Für mich ist die Bühne ein schöner Ort, um den Menschen, um mir zu begegnen. Aber meine Kinder halte ich bewusst aus dieser Welt raus, weil ich sie schützen will. Denn wenn sie irgendwann merken, dass sie keine Berufung haben und so wie ich auf der Bühne stehen wollen, können sie sich dann eben noch für ein normales Leben entscheiden. Ich sage ihnen immer: Nicht ihr seid das Produkt – was ihr tut, ist euer Produkt. Verkauft die Früchte aus eurem Garten, nicht euren Garten.

Aber als öffentliche Person begibt man sich doch immer auf einen schmalen Grat: Wenn Sie in einem Tanzlokal in Bottrop Bier verschütten, ist das – um in Ihrem Bild zu bleiben – auch Ihr Produkt. Damals hatten Sie sich gerade von Ihrem Mann getrennt und es wurde wild spekuliert, ob Sie jetzt die Kontrolle über Ihr Leben verloren haben.
Da gibt es nur eins: don’t take it serious. Man darf es einfach nicht zu ernst nehmen. Bleib bei der Realität, befasse dich mit dem, was du tust und was du bist. Das ist nicht nur für mich als Frau wichtig. Denn wenn du dich, vor allem als Frau, zu viel mit dir selbst beschäftigst, dann hast du ganz schnell eine andere Nase. Du musst lernen, dich von dir selbst und dem Bild von dir freizumachen. Zum Beispiel das Fotoshooting für die neue Tour. Wenn ich so was mache, dann will ich das Ergebnis gar nicht sehen.

Weil Sie sagen: Solange sich gut anfühlt, was ich tue, ist unwichtig, wie ich dabei aussehe?
Ach, naja, Ästhetik ist was Schönes. Ich sehe eigentlich nicht so aus wie auf den Plakaten. Aber wenn ich in meinen Kostümen und mit meinen vielen Haarteilen auf die Bühne gehe, dann hat das eine metaphorische Ebene.

Weil Sie Bilder schaffen wollen?
Bilder, die ein Lebensgefühl ausstrahlen und mit den Menschen, die mir zuhören, etwas machen. Da bin ich ganz Künstlerin. Und durch meine Musik und meine Lebensfreude kann ich Gefühle in anderen auslösen. Ich glaube an die Schönheit. Schönheit ist was Wunderbares. Und Schönheit ist nicht gleichbedeutend mit Perfektion, aber sie kann die Menschen erheben.

Aber auch enttäuschen, wenn klar ist: diese Schönheit ist nur eine Illusion, eine Inszenierung.
Das Problem ist aber doch, dass die Schönheit im Kleinen, im Alltag oft übersehen wird. Ich unterstütze gerade ein Projekt in Togo, wir bauen da eine Kapelle und einen Ort der Stille für Jugendliche. Aber es geht auch darum, die Wirtschaft vor Ort zu stärken. Sie haben dort unglaublich schöne Steine, und wir wollen ihnen klarmachen, dass sie ihre Häuser dort auch mit ihren eigenen Steinen bauen können. Im Moment machen sie dort ganz viel mit Beton – und es gibt Firmen, die exportieren diese schönen Steine nach hier. Die Schönheit wird sozusagen exportiert. Für uns geht es auch darum, diesen Menschen zu vermitteln, von welchen Werten sie umgeben sind, ihnen zu zeigen, wie schön das ist, was sie haben. Ich glaube schon, dass die Schönheit an sich uns zeigen will, dass es nicht nur um die Effizienz der Dinge und der Menschen gehen kann. Ich glaube, der Mensch könnte ohne Schönheit und Liebe nicht leben. Das sieht man ja auch in Ländern, wo Kunst und Schönheit fehlen, wo alles Menschliche eingeebnet wird. Schau dir die Natur an, kein Vogel ist gleich. Schönheit liegt auch in der Vielfalt. Ich weiß, was ich sage, weil ich keine dieser geläufigen Schönheiten bin. Ich hab mir von Plattenbossen einiges anhören müssen.

Was sagen die so?
Eine dicke Pop-Prinzessin gibt es nicht. Das hat Adele sich bestimmt auch anhören müssen. Zwischendurch habe ich mir gesagt, ist okay, dann bin ich eben der Antichrist der Popmusik.

Das ist jetzt aber wirklich dramatisch …
Wenn’s um die Ideale in der Popmusik geht, meine ich jetzt. Ed Sheeran ist jetzt nicht der Märchenprinz auf der Bühne, aber er macht tolle Musik. Oder Herbert Grönemeyer – für mich der sexiest man on stage.

Weil die wahre Leidenschaft von innen kommt?
Da geht es auch um Transparenz. Und für mich hat das etwas tröstliches – zu wissen, dass wir Künstler was bewegen können in den Menschen. Dass wir eine Art David gegen Goliath sein können. Deshalb habe ich mich auch auf dieses Sowieso eingeschossen: Das Leben ist voller Widersprüche, die einen auch mal wütend machen können. Aber in der Wut steckt auch etwas liebenswertes, weil sie uns aufrüttelt und uns dazu bringt, uns zu fragen: Ganz gleich, was da um mich herum passiert – schaffe ich es, froh zu bleiben? Oder verbittere ich?

Das Gespräch führte Boris Halva.

Zur Person

Maite Kelly, 39, ist das elfte der zwölf Geschwister, die in den Neunzigerjahren als „Kelly Family“ berühmt wurden. Nachdem sich die Familienbande in alle Winde zerstreut hatte, startete Maite 2007 ihre Solokarriere als Sängerin. Aber auch in Film und Fernsehen fasste sie schnell Fuß, und zwar nicht nur in der Sparte leichte Kost: So moderierte sie auf ZDF neo das prämierte Format „Da wird mir übel“, ein leicht subversives Verbrauchermagazin. Aber sie wirbelte auch für die RTL-Show „Let’s dance“ über die Tanzfläche. Neben der Musik ist Maite Kelly als Kinderbuchautorin und Synchronsprecherin erfolgreich, auch die von ihr vertriebene Kosmetik- und Modekollektion kommt gut an. Sie lebt mit ihren drei Kindern in Köln.

Die Tour zu ihrer aktuellen CD „Die Liebe siegt sowieso“ startete gestern in Suhl, die letzte Show der Tournee ist am 1. Mai in Dresden. Dazwischen gastiert Maite Kelly unter anderem in Frankfurt (17.3.), Braunschweig (28.3.), Hannover (30.3.), Bremen (3.4.), Hamburg (6.4.), Rostock (7.4.), Leizig (8.4.), Berlin (13.4.), München (24.4.) sowie Köln (26.4.). Infos zu sämtlichen Terminen sowie Tickets unter Tel. 01806/ 57 00 99 (20 Cent / Anruf, Mobilfunk 60 Cent / Anruf) sowie im Internet unter www.semmel.de. (boh)

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