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Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer verteidigt ihre Vorwürfe gegen Hans-Georg Maaßen. (Archivbild)
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Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer verteidigt ihre Vorwürfe gegen Hans-Georg Maaßen. (Archivbild)

Nach Vorwürfen bei Anne Will (ARD)

Nach Antisemitismus-Aussagen über Hans-Georg-Maaßen: Luisa Neubauer äußert sich

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Die scharfe Kritik von Luisa Neubauer an Armin Laschet (CDU) und Hans-Georg Maaßen sorgt für Diskussionen.

Update vom Mittwoch, 12.05.2021, 14.40 Uhr: Luisa Neubauer hat sich zu ihren Vorwürfen gegenüber Hans-Georg Maaßen geäußert. Sie verteidigte ihre Aussage, der Ex-Verfassungsschutzchef verbreite und teile antisemitische Hinweise. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte sie, Maaßen habe „vor allem über seinen Twitter-Account auf die Plattform ‘The Unz Review‘ verlinkt.“ Deren Gründer Ron Unz habe öffentlich den Holocaust infrage gestellt, so Neubauer. Zudem wiederhole Maaßen auf unter anderem auf seinem Twitter-Profil problematische Begriffe wie beispielsweise „Globalisten“, das von der Konrad-Adenauer-Stiftung als international verstandener Code von Rechtsextremisten bezeichnet werde.

Auf Twitter betonte sie noch einmal, dass sie Maaßen selbst nie als Antisemiten bezeichnet habe. „Mir ist es wichtig zu betonen, dass ich nicht gesagt habe, dass Herr Maaßen ein Antisemit sei.“

Luisa Neubauer kritisiert Hans-Georg Maaßen (CDU)

Erstmeldung vom 11.05.2021: Berlin – Der Auftritt von Luisa Neubauer von „Fridays for Future“ bei Anne Will hat für reichlich Diskussion gesorgt. Klima-Aktivistin Neubauer hatte CDU-Chef Armin Laschet in der ARD-Sendung schwere Vorwürfe gemacht. Sie konfrontierte den Kanzlerkandidaten der Union damit, dass er sich nicht gegen die Nominierung des umstrittenen ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen ausgesprochen habe, nachdem dieser als Direktkandidat für den Bundestag in Südthüringen aufgestellt worden war.

„Damit legitimieren Sie rassistische und antisemitische Inhalte, verkörpert in Maaßen“, erklärte Neubauer in der Talk-Runde. Armin Laschet hatte gekontert, er wisse nichts von konkret antisemitischen Inhalten. „Wenn er das ist, werde ich handeln, ich kenne die Texte nicht“, betonte der CDU-Chef bei Anne Will. Nun hat sich auch der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung zu Wort gemeldet.

Antisemitismusvorwürfe bei Anne Will (ARD): Antisemitismusbeauftragter zu Statement

Nach den Vorwürfen von Luisa Neubauer bei Anne Will hat sich nun auch der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung zu Wort gemeldet.

Der Regierungsbeauftragte Felix Klein betonte gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Der Antisemitismus-Vorwurf ist ein scharfes Schwert und erfordert klare und eindeutige Belege. Wer diesen Vorwurf anführt, sollte sich seiner Verantwortung für die deutsche Geschichte bewusst sein.“ Außerdem fügte er hinzu: „Hier eindeutig und präzise zu benennen, ist eine Verpflichtung, der wir als Bürger dieses Landes unmissverständlich nachkommen sollten.“

Luisa Neubauer hatte sich nach ihren Vorwürfen im ARD-Format Anne Will bisher nicht wieder zu Wort gemeldet. Dagegen äußerte sich Maaßen bereits am Montag (10.05.2021) zu den Vorwürfen von Luisa Neubauer. „Das sind für mich halt- und beleglose Behauptungen, die ich energisch zurückweise“, sagte er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur – und erklärte, dass Neubauer keinerlei Belege für ihre Behauptungen habe.

Hans-Georg Maaßen (CDU) schießt gegen die Grünen: „Rassismus gegen die eigene Nation“

Darüber hinaus sorgte ein Video im Netz für weitere Diskussion. Darin äußert sich Maaßen zum Klimawandel. In dem Gespräch unter dem Titel „Maaßens Wochenrückblick“ sagt er, dass Deutschland nicht allein am Klimawandel beteiligt sei, „sondern die ganze Welt“. Maaßen betonte in dem Video, das bereits am Samstag veröffentlicht wurde, dass Deutschland nicht die ganze Welt retten könne. Außerdem schoss Maaßen gegen die Grünen. „Es gibt grüne Politiker, die schon seit Jahren gegen Deutschland agitieren. Für mich ist das ein Rassismus gegen die eigene Nation, den die Grünen hier betreiben“. (Sophia Lother)

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