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Von einer Aussichtsplattform aus wurde das Kind in die Tiefe gestoßen.

Junge lebensgefährlich verletzt

17-Jähriger schubst Kind von der Aussichtsplattform der Tate Modern

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Nur wenige Tage nachdem in Frankfurt ein achtjähriger Junge vor einen ICE geschubst wurde, kam es nun in London zu einer ähnlich unfassbaren Tat.

London - Ein sechsjähriger Junge ist am Sonntag von einer Aussichtsplattform des Londoner Museums Tate Modern geschubst und lebensgefährlich verletzt worden. Als Tatverdächtiger sei ein 17-Jähriger festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Ihm werde versuchter Mord vorgeworfen. 

Der Sechsjährige stürzte vom zehnten Stock und landete auf dem Dach in der fünften Etage. Der Junge wurde vor Ort behandelt und dann per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Er schwebe in Lebensgefahr. 

Täter und Opfer kannten sich wohl nicht

Es gebe keine Hinweise darauf, dass sich der mutmaßliche Täter und das Opfer kannten. Das Museum für moderne Kunst wurde nach dem Vorfall zunächst abgeriegelt. Später konnten die Besucher das Gebäude aber verlassen. 

Die Polizei nahm die Aussagen mehrerer Augenzeugen auf. Die Tate Gallery of Modern Art zählt zu den beliebtesten Touristenattraktion in Großbritannien. Im vergangenen Jahr besuchten knapp 5,9 Millionen Menschen das Museum.

Erst vor wenigen Tagen war es im Frankfurter Hauptbahnhof zu einem ähnlichen Verbrechen gekommen. Ein 40-jähriger Mann soll hier eine ihm unbekannte Mutter und ihr Kind vor einen einfahrenden ICE geschubst haben. Während sich die Frau noch retten konnte, gelang dies dem Kind nicht mehr. Der Mann soll unter psychischen Problemen und Wahnvorstellungen leiden.

afp/tom

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