Gloria Fürstin von Thurn und Taxis wird 60
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Die Wege einer Fürstin sind unergründlich

Es scheint fast so, als müsse die Bemerkung „Der Schwarze schnackselt gerne“ in den Büchern der jüngeren Geschichte unter der Rubrik „Verbale Jugendsünden einer Fürstin“ abgeheftet werden. Denn während die in ihren Anfangsjahren als „Punker-Fürstin“ für Schlagzeilen sorgende Gloria von Thurn und Taxis im Jahr 2010 noch im besten Altkolonialistensprech über die Menschen in Afrika herzog, feierte sie nun ihren 60. Geburtstag am gestrigen Sonntag mit ihren „kenianischen Patenkindern“ in einem Beachclub. In Kenia! Ja, richtig gelesen: kenianische Patenkinder! Die Fürstin hat nämlich „seit vielen Jahren“ ein Haus in Kenia, direkt am Indischen Ozean, wie in der „Welt am Sonntag“ zu lesen war. Aber bevor hier der Anschein erweckt wird, den Weißen gehe es nur ums Feiern: Vor dem Beachclub-Besuch wurde in der katholischen Gemeinde eine Dankesmesse gehalten – vermutlich zu Ehren der barmherzigen Gloria.

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