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Britische Royals

Streit bei den Royals: Prinz Harry soll seine Titel abgeben

Prinz Harry gerät nach kritischen Äußerungen über seinen Vater Prinz Charles ins Kreuzfeuer des britischen Boulevards und der Palastangestellten.

Update vom Montag, 17.05.2021, 09.20 Uhr: Bald könne es nur noch schlicht Harry und Meghan heißen. Angeblich fordern hochrangige Mitarbeiter:innen des britischen Königshauses, dass Prinz Harry seinen Titel abgeben soll, berichtet die „Mail on Sunday“. Der Grund ist ein Interview, in dem der Royal seinem Vater Prinz Charles Vorwürfe gemacht hatte.

Prinz Harry hatte in dem Podcast „Armchair Expert“ erklärt, er sei in die USA gegangen, um den Kreislauf aus „Schmerz und Leid“ in seiner Familie zu beenden. In Laufe seiner Erziehung habe er den Schmerz erfahren, den sein Vater wahrscheinlich auch schon erlebt habe. Insider sollen nun laut „Mail on Sunday“ erklärt haben, dass Harrys Äußerungen im Palast angeblich für besonders viel Ärger sorgen.

Prinz Harry vergleicht Royal Family mit der „Truman Show“

Erstmeldung: Kalifornien/London – Prinz Harry, Duke of Sussex, hat sich erneut über seine royale Familie zu Wort gemeldet. Diesmal ging es um seine Erziehung, insbesondere um die Beziehung zu seinem Vater Prinz Charles. Seit Wochen berichtet vor allem die englische Klatschpresse über Zerwürfnisse des Ehepaares Harry und Meghan, die mittlerweile in den USA leben, mit der Königsfamilie in Großbritannien. Harry und Meghan erhoben in einem TV-Interview mit Oprah Winfrey Rassismusvorwürfe gegen Angestellte der Königsfamilie und das Königshaus selbst. In einem neuen Interview bezeichnete Harry nun das Leben im englischen Königshaus als eine Mischung von The Truman Show und einem Zoo, wie auch The Guardian schreibt.

Prinz Harry berichtete in einem US-Podcast über traumatische Erfahrungen in der Kindheit.

Prinz Harry bezeichnet Royals als Truman Show und Zoo

Im Podcast Armchair Expert Podcast mit dem amerikanischen Schauspieler Dax Shepard spricht Prinz Harry über seinen neuen Job als „Chief Impact Officer“ für das Startup „BetterUp“, für das er „kritische Dialoge über psychische Gesundheit“ anstoßen wolle. Dabei kam der Prinz und Enkel der Queen auch auf seine Kindheit zu sprechen. Er wolle niemandem Vorwürfe machen, aber wenn er Leid erlitten habe, das vielleicht bereits sein Vater Prinz Charles oder seine Eltern erlitten haben, werde er sichergehen, dass er diesen Kreislauf aus „genetischem Schmerz“ breche, so Harry. Eltern sollten ihr Bestes tun, ihr Leiden nicht auf ihre eigenen Kinder zu übertragen. Er wisse, dass er so behandelt wurde, wie Prinz Charles selbst behandelt wurde.

In seinen 20ern habe er bemerkt, dass ihn ein Job im Königshaus nicht glücklich machen werde, sagte Harry. Den Umzug mit seiner Frau Meghan in die USA habe er als einen Ausbruch aus einem Kreislauf von „Schmerz und Leiden“ empfunden.

Meghan Markle und Prinz Harry erwarten ihr zweites Kind.

Nach den erneuten kritischen Äußerungen über die englischen Royals ist der Prinz nun wieder auf den Titelseiten der englischen Klatschzeitungen zu sehen. Die Daily Mail titelte am Freitag (14.05.2021) „Just How Low Can Harry Go? (Wie tief kann Harry sinken?). Die britische Sun bezeichnet Harry als „schamlos“.

Meghan Markle und Prinz Harry führten bereits mehrere Rechtsstreitigkeiten gegen britische Boulevardblätter. Auch Harrys verstorbene Mutter Prinzessin Diana geriet immer wieder ins Kreuzfeuer des Boulevards. Ihr Tod, ein Autounfall, wird häufig in den Zusammenhang mit der Flucht vor Paparazzi gestellt. Harry und Meghan erwarten ihr zweites Kind. Sie sind bereits Eltern des zwei Jahre alten Archie. (dpa)

Rubriklistenbild: © MICHELE SPATARI

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