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Nach Prinz Harrys Rodeo-Auftritt: Briten spotten, US-Bürger feiern ihn

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Von: Annemarie Göbbel

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Prinz Harry im Portrait scheint jemanden anzufeuern oder mitzufiebern (Symbolbild).
Prinz Harrys Besuch beim Rodeo sorgte für viel Presse-Rummel (Symbolbild). © Kirsty Wigglesworth/dpa

Prinz Harrys Ausflug zum Rodeo spaltet die Fangemeinden. Fanden britische Medien eher drastische Worte, wurde sein Auftritt in den Staaten mehrheitlich gefeiert.

Montecito – Der Herzog von Sussex (37) wurde am Samstag beim Stockyards Championship Rodeo gesichtet. In legerer Kleidung und mit Cowboyhut mischte sich der Prinz in Texas unter die Zuschauer. Gut möglich, dass er diesen Auftritt inzwischen etwas bereut. Denn sowohl die US-Medien als auch die britische Presse stürzten sich auf den Ex-Royal.
Dabei waren auch die Fan-Stimmen sehr gemischt.*

„Wo war Prinz Harry am Samstagabend? Oooooh, er hing einfach hinter den Kulissen beim Stockyards Championship Rodeo ab! Loooove it!! Danke für den Besuch!“, schrieb Championship Rodeo-Sekretärin Cindy Reid am Tag nach dem Event in einem inzwischen gelöschten Instagram-Post zum Erscheinen des Herzogs im Cowtown Coliseum in Fort Worth.

„Page Six“ hatte ebenfalls Fotos veröffentlicht, die von anderen Teilnehmern in den sozialen Medien geteilt wurden und die den Herzog von Sussex* mit Cowboyhut und lässigen *Button-up-Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln zeigten. Die amerikanischen TV-Moderatoren von Entertainment Tonight, Nischelle Turner und Kevin Frazier scherzten daraufhin augenzwinkernd, der Gatte Herzogin Meghans (40) verbreite mit seinem Auftritt „Indiana-Jones-Vibes“.

Jenseits des großen Teiches wurde der TV-Moment offenbar anders aufgefasst. Unter anderem sah die britische „Dailymail“ darin eher Spott und berief sich zusätzlich auf eine Quelle, die über Harrys Rodeo-Besuch folgendes zu sagen wusste: „Das Lustige ist, dass die meisten Leute ihn nicht erkannt haben oder es sie nicht interessiert hat.“ Es hagelte auch derbe Kritik. Dem zweifachen Vater wurde „Mangel an Respekt“ vorgeworfen, da sich seine Frau Meghan für den Tierschutz* engagiert. Der Auftritt des Enkels von Queen Elizabeth II.* (95) sei „schockierend“ gewesen, hieß es weiter.

Nur der britische Royal-Experte und Autor des Buches „Finding Freedom“, Omid Scobie* (39), bemühte sich um Neutralität. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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