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Prinz Harry: Trotz Wegzug könnte er die Queen vertreten, wenn er unterschreibt

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Von: Annemarie Göbbel

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Prinz Harry blickt ernst in Hemd, Krawatte und Anzug vor schwarzem Hintergrund (Symbolbild).
Ist die Unterschrift Prinz Harrys auf dem Pachtvertrag auch sein Rückfahr-Ticket ins Königshaus? (Symbolbild). © Kirsty Wigglesworth/dpa

Prinz Harrys Leben im Ausland wird zur verfassungsrechtlichen Angelegenheit. Denn verlängern die Sussexes ihren Pachtvertrag für Frogmore Cottage, hat das gravierende Folgen.

London – Eine Lücke im Reglement des britischen Königshauses dürfte dem britischen Palast derzeit Kopfzerbrechen bereiten. Obwohl Prinz Harry (37) den britischen Royals den Rücken gekehrt hat, könnte er mit seiner Unterschrift auf dem Pachtvertrag von Frogmore Cottage einen Wohnsitz in Großbritannien behalten. Behält er die britische Adresse, ist er theoretisch an seiner Position der Thronfolge berechtigt, seine Großmutter, die Queen (95) zu vertreten.*

Als Prinz Harry und Herzogin Meghan (40) die Tür ihrer britischen Bleibe beim Umzug in die USA endgültig hinter sich schlossen, blieben der Herzog von Sussex* dennoch Pächter des aktuellen Wohnorts von Prinzessin Eugenie* (31) und ihres Ehemannes Jack Brooksbank (35). Nun läuft der Pachtvertrag laut „Telegraph“ zum 31. März aus. Verlängert der Herzog von Sussex, der zwar seine Rechte und Pflichten als Senior-Royal niederlegte, den Pachtvertrag, behält er einen Wohnsitz in Großbritannien.

Da die Verfassung vorsieht, dass die ersten vier Ränge der Thronfolge mit einer Adresse im Vereinigten Königreich Queen Elizabeth II.* (95) vertreten dürfen, liegt ein Blick in die Erbfolge nahe. Thronfolger Prinz Charles* (73) führt die Liste an, gefolgt von Prinz William* (39) und dessen Kindern in der Reihenfolge ihres Alters, namentlich Prinz George* (8), Prinzessin Charlotte* (6) und Prinz Louis* (3). Auf Platz 6 befindet sich Prinz Harry, danach seine Kinder Archie (2) und Lilibet Diana (8 Monate). Auf Platz 9 befindet sich Prinz Andrew (62), der Dank seines Vergleichs im Missbrauchsskandal* kein Wunschkandidat der Briten sein dürfte.

Solange die Verfassung gilt, sind die vier über 21-jährigen Thronfolger berufen, Aufgaben der Königin zu übernehmen, wenn diese vorübergehend verhindert ist. Wer den Fall für konstruiert hält, kann sich den Anfang des Jahres vergegenwärtigen. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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