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Prinz Andrew: Laut „The Palace Papers“ nannte ihn Epstein heimlich „Idiot“

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Von: Annemarie Göbbel

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Jeffrey Epstein (Handout, Foto vom 28.03.2017) und Prinz Andrew (Foto vom 04.06.2014 in Hannover) Symbolbild.
Jeffrey Epstein(li.) und Prinz Andrew waren keine Freunde. Epstein nutzte den Royal laut Autorin Brown wegen seines Titels aus (Symbolbild). © picture alliance/dpa/New York State Sex Offender Registry/AP/dpa | -/Stratenschulte

Der Missbrauchsskandal um Prinz Andrew ist mit dem Vergleich nicht beendet. Jetzt beleuchtet ein neues Buch die Hintergründe der fragwürdigen Beziehung zu Jeffrey Epstein.

London – Ende April erscheint das Buch „The Palace Papers“ der langjährigen Journalistin Tina Brown (68) und wirft in vorab veröffentlichten Auszügen ein neues Licht auf die dubiose Beziehung zwischen dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019) und dem zweitältesten Sohn der britischen Königin, Prinz Andrew (62).
Offenbar nutzte Epstein Andrews royalen Titel für seine Zwecke, nannte ihn aber insgeheim vor Dritten einen „Idioten“.*

Prinz Andrew sei schon ein sexbesessener Teenager gewesen, behauptet Brown in ihrem jüngsten Werk, das „The Telegraph“ schon vorliegt. Die Autorin ist keine Unbekannte, sondern gilt als renommierte Journalistin, die in den 1990er-Jahren als Chefredakteurin der „Vanity Fair“ tätig war und bis 2013 für das „Daily Beast“ arbeitete. Ende April soll ihr Buch über die Royals erscheinen, in dem Brown den Lesern auch von den der Sucht nach Dramen von Prinz Harry und Herzogin Meghan* berichtet.

Ein weiterer Vorfall, den Brown beschreibt, lässt Andrew unmöglich dastehen. Sie behauptete, eine Quelle habe ihr erzählt, dass der Herzog von York* die damalige Frau des US-Botschafters im Vereinigten Königreich, Walter Annenberg (94, † 2002) angewidert habe, als er bei einem Besuch ihres kalifornischen Anwesens 1993 – Andrew war damals 33 Jahre – zwei Tage lang Pornos im Kabelfernsehen gesehen habe.

Danach gehts aber noch mehr ans Eingemachte. Epstein machte sich Andrews Wunsch nach Geltung zunutze und schmeichelte dem Sohn Queen Elizabeths II.* (95). Doch prahlte er vor anderen, Andrew sei ein Idiot, aber eben ein nützlicher. Der Kriminelle verschaffte sich durch Andrews Titel Zugang zu Regierungen, denen er als Investmentberater an der Seite Andrews Geschäfte aufnötigte, die ihn bereicherten. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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