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„Einfach zum Kotzen“: Oliver Pocher platzt wegen Tankrabatt der Kragen

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Von: Julia Hanigk

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Seit September gilt der Tankrabatt nicht mehr. Autofahrer müssen an der Zapfsäule daher deutlich tiefer in die Tasche greifen. Oliver Pocher filmte den Preissprung an der Tankstelle um Mitternacht.

Köln - Seit erstem September gilt er nicht mehr, der Tankrabatt. Die Entlastungsmaßnahme der Regierung sorgte für günstigere Spritpreise, am Donnerstag kostet ein Liter Diesel neun Cent mehr als am Vortag, durchschnittlich 2,17 Euro wurden beim Tanken fällig. Das geht aus Zahlen des ADAC hervor. Die teuren Preise ärgern auch Oliver Pocher (44), wie er auf Instagram mitteilt.

Oliver Pocher schimpft auf Instagram über teuren Sprit

Zu schimpfen scheint Oliver Pochers Lieblingsbeschäftigung auf Instagram zu sein. Über andere Menschen oder eben auch generell über Veränderungen, die ihm nicht passen. In diesem Fall dürfte er damit aber einen Nerv treffen, denn der tiefere Griff in den Geldbeutel ist wohl für jeden Autofahrer gerade ein Ärgernis.

Der Comedian teilte via Instagram-Story den Preismast einer Tankstelle, auf dem die Literpreise kurz nach Mitternacht, nach Ende der Subventionierungen, in die Höhe schnellten. Diesel kostete 2,23 Euro, auf dem Video steigt der Preis plötzlich auf 2.40 Euro hoch, bei E10 geht es von 2,35 Euro auf 2,52 Euro.

Oliver Pocher filmte um Mitternacht, wie die Preise an der Tankstelle in die Höhe schnellten.
Oliver Pocher filmte um Mitternacht, wie die Preise an der Tankstelle in die Höhe schnellten. © Screenshots Instagram/Oliver Pocher

„Einfach zum Kotzen“: Oliver Pocher filmt den Preiswechsel an der Anzeigentafel um Mitternacht

Dazu schreibt Oliver Pocher: „Einfach zum Kotzen, wie Mineralölkonzerne um Mitternacht, nach Auslaufen des Tankrabattes, an der Preisschraube drehen...“ Außerdem teilt der 44-Jährige noch einen Post, auf dem sarkastisch zu lesen ist: „Lasst uns abends für die Gas- und Stromkonzerne klatschen, statt die Erhöhung zu zahlen. Beim Pflegepersonal hat es ja auch gereicht!“

Steigende Preise an der Zapfsäule

Laut Zahlen des ADAC ist über die letzten Jahre eine deutliche Preissteigerung von Benzin und Diesel zu erkennen. 1950 zahlte man für einen Liter Diesel im Mittel noch 33,8 Pfennig. Im Jahr 2000 waren es 156,9 Euro, 2009 107,7 Euro, 2020 dann 111,1 Euro, 2021 138,5 Euro und in 2022 lag man nur im Monat August zuletzt bei einem Durchschnitt von 195,9 Euro.

Oliver Pochers Frau Amira Pocher trennte sich währenddessen gerade von einer ihrer hässlichen Jugendsünden. Sie ließ sich ein Tattoo weglasern. Verwendete Quellen: instagram.com/oliverpocher; adac.de; dpa

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