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Kaiser Naruhito: Bleibt die älteste Erbmonarchie der Welt ohne Thronfolger?

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Von: Annemarie Göbbel

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Kaiser Naruhito, Tochter Prinzessin Aiko und Gattin Masako winken freundlich aus dem Auto.
Kaiser Naruhito mit Tochter Prinzessin Aiko und Gattin Masako. Es fehlt ein männlicher Nachkomme. © Imago

Kaiser Naruhito und die japanische Regierung denken derzeit über Adoption nach, da der Chrysanthemen-Thron sonst in Gefahr geraten könnte.

Tokio – Nach den derzeitigen Vorschriften müssen weibliche Mitglieder der kaiserlichen Familie ihren Status aufgeben, wenn sie einen Bürgerlichen heiraten, was dazu führt, dass die Familie nach und nach kleiner wird. Auch Kaiser Naruhito (61) hat eine Tochter, die als Frau keinen Anspruch auf den Thron hat.
24royal.de* verrät: Weil die Besorgnis um die Thronfolge wächst, wird sogar laut über Adoption nachgedacht.

Wer sich wundert, warum die Hochzeit der Dauer-Verlobten Prinzessin Mako (29) mit ihrem nicht adeligen Studienkollegen Kei Komuro (29) nach vier langen Jahren der Ablehnung plötzlich den Segen des Vaters erhält und die Hochzeit noch im Herbst stattfinden soll, bekommt damit eine Antwort.

Nach aktuellen Gegebenheiten stellt sich das Szenario wie folgt dar: Nach dem Tod von Kaisers Naruhito würde der Thron an seinen Bruder Kronprinz Fumihito (55) fallen. Platz zwei der Thronfolge belegt dessen Sohn Prinz Hisahito (15), der Bruder Prinzessin Makos. Sollte dem 15-Jährigen jedoch etwas zustoßen oder er für keinen männlichen Erben sorgen, wäre die älteste ununterbrochene Erbmonarchie der Welt am Ende.

Diesen Niedergang will niemand verantworten. Das japanische Kaiserhaus erkennt 125 Monarchen seit der Thronbesteigung von Kaiser Jimmu an. Er soll vermutlich von 660 bis 585 v. Chr. geherrscht haben. Weil dringend eine Lösung für die Thronfolge gefunden werden muss, ist die japanische Regierung auch zu unkonventionellen Schritten bereit. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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