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Ist das jetzt noch Knast oder schon Kloster?

Muss ja nett gewesen sein im Gefängnis. Oder warum sonst sollte der frühere Kaufhaus-Erpresser „Dagobert“ alias Arno Funke seine sechsjährige Haftstrafe im Rückblick als „durchaus positiv“ bezeichnen? „Für mich war es ein bisschen wie Kloster“, sagte Funke jetzt der „Süddeutschen Zeitung“. Befreit vom Druck, „Geld verdienen zu müssen“, fing er also an, „Bücher zu lesen“, so der 69-Jährige. Funke beging 1988 sowie von 1992 bis 1994 Kaufhauserpressungen; bei den letzteren wurde er unter seinem Erpresser-Pseudonym Dagobert durch Presseberichte bundesweit bekannt. Er wurde 1994 gefasst. Er arbeitet heute als Karikaturist und Zeichner. War wohl sehr inspirierend, im Kloster. Äh, Knast.

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