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Golden Globes

Golden Globes: Sacha Baron Cohen bedankt sich bei Rudy Giuliani

  • Friederike Meier
    VonFriederike Meier
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Bei seiner Dankesrede nach der Verleihung der Golden Globes teilt Borat-Schöpfer Sacha Baron Cohen erneut in Richtung Trumps Anwalt Rudy Giuliani aus.

  • Sacha Baron Cohen hat für seinen Film „Borat Anschluss Moviefilm“ zwei Golden Globes verliehen bekommen.
  • In dem Film wird der Anwalt von Donald Trump, Rudy Giuliani, von einer vermeintlichen Journalistin interviewt.
  • Sacha Baron Cohen macht sich in seiner Rede über andere Missgeschicke kurz nach der Wahl in den USA des Anwalts lustig.

Hollywood – Der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen hat bei der Verleihung des Golden Globe 2021 gleich zwei mal gewonnen: Einen Golden Globe bekam er für seinen zweiten Borat-Film „Borat Anschluss Moviefilm“ (im Original: „Borat. A subsequent moviefilm“) in der Kategorie Bester Film - Komödie/Musical. Einen zweiten bekam er für seine Hauptrolle in dem gleichen Film in der Kategorie Bester Hauptdarsteller - Komödie/Musical.

Seine Dankesrede bei der Preisverleihung hatte es allerdings in sich. So bedankte er sich bei Rudy Giuliani, einem vermeintlichen Kollegen des Schauspielers und Filmemachers: „Ich muss sagen, dieser Film wäre nicht ohne meinen Co-Star möglich gewesen, ein frisches Talent, das aus dem Nichts kam und sich als Comedy-Genius herausstellte“, sagte Baron Cohen.

Donald Trump-Anwalt Rudy Giuliani wird im Borat-Film interviewt

„Ich spreche natürlich von Rudy Giuliani. Ich meine, wer kann mehr Lacher bekommen, weil er ein einziges Mal seine Hose öffnet? Unglaublich“, sagte Sacha Baron Cohen. Er spielt damit auf eine Szene in der besagten Borat-Fortsetzung an. Darin ist zu sehen, wie der persönliche Anwalt von Donald Trump von einer vermeintlichen Journalistin interviewt wird. Diese ist in Wirklichkeit eine Schauspielerin.

Borat-Erfinder Sacha Baron Cohen mit seiner Frau Isla Fisher auf der Preisverleihung des Golden Globe 2021.

Nachdem sie das „Interview“ beendet hat, schlägt sie einen Drink im Schlafzimmer vor. Der Film zeigt dann, wie Rudy Giuliani ihr Mikrofon entfernt. Nachdem die „Journalistin“ sein Mikrofon ebenfalls entfernt hat, legt er sich auf das Bett und steckt seine Hände in seine Hose. Dann stürmt Borat ins Zimmer und „überrascht“ die beiden. Der Donald Trump-Anwalt selbst hatte sich im Nachhinein stets verteidigt, er habe nur sein Hemd zurück in seine Hose stecken wollen.

Sacha Baron Cohen: Unser Film war nur der Anfang für Rudy Giuliani

„Unser Film war nur der Anfang für ihn“, sagte Sacha Baron Cohen im Bezug auf diese Szene bei der Golden-Globe-Verleihung. „Rudy war danach Hauptdarsteller in einer Reihe von Komödien. Hits wie „Four Season Landscaping“, „Hair Dye Another Day“ und das Gerichtsdrama „A very public fart“.

Bester Film – DramaNomadland
Bester Film – Komödie/MusicalBorat Anschluss Moviefilm
Beste RegieChloé Zhao – Nomadland
Bester Hauptdarsteller – DramaChadwick Boseman – Ma Rainey’s Black Bottom
Beste Hauptdarstellerin - DramaAndra Day – The United States vs. Billie Holiday
Bester Hauptdarsteller – Komödie/MusicalSacha Baron Cohen – Borat Anschluss Moviefilm
Beste Hauptdarstellerin – Komödie/MusicalRosamund Pike – I Care a Lot

Mit dem ersten Titel macht er sich über eine Pressekonferenz von Rudy Giuliani lustig, die im November kurz nach der US-Wahl auf dem Parkplatz des Landschaftsplanungs-Unternehmens „Four Season Landscaping“ in Philadelphia stattfand. Es wird spekuliert, dass das Trump-Team eigentlich das „Four Seasons Hotel Philadelphia“ buchen wollte. Die weiteren Filmtitel spielen auf ein Furzgeräusch während einer Anhörung in Michigan und eine Pressekonferenz an, bei der Rudy Giuliani die Haarfarbe („hair dye“) herunterläuft.

Sacha Baron Cohen wollte Borat vor US-Wahl veröffentlichen

Sacha Baron Cohen bedankte sich aber auch noch ernsthafter bei denjenigen, die freiwillige Stars seines Films wurden, wie bei der Schauspielerin Maria Bakalova und Regisseur Jason Woliner. An seine ganze Filmcrew gerichtet sagte er, sie hatte „das Risiko, festgenommen zu werden, das Risiko, Covid zu bekommen, aber sie haben mitgemacht, weil wir alle so sehr daran glaubten, den Film vor den Wahlen zu veröffentlichten.“ Er habe damit die Gefahr von Lügen, Hass und Verschwörungen und die Kraft von Wahrheit, Empathie und Demokratie zeigen wollen. (Friederike Meier)

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/NBC/ZUMA Wire | Christopher Polk

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