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Glück gehabt, wer eine Glatze trägt

Nach wie vor ungeklärt ist, warum gerade Friseursalons immer wieder auf dummdödelige Wortspiele setzen. „Haarmonie“, „Haarcore“, „Haarbracadabra“, „Vier Haareszeiten“ und „Hairreinspaziert“ – die Liste ist lang und – nun ja – haarsträubend. Kein Wunder, dass sich dieser Tage der Begriff „Coronhaar-Krise“ etabliert, kann doch niemand mehr zum Spitzenschneiden und Ansätzefärben das Haus verlassen. Fairerweise geht’s Politikern nicht anders. „Auch ich gehe nicht zum Friseur“, wendete sich Italiens Präsident Sergio Mattarella (78) unfreiwillig ans Volk. Adressiert war die Rechtfertigung bloß ans Fernsehteam, weil aber schon die Kamera lief, landete sie in einer offiziellen Fernsehansprache.

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