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Auch Hunde sind Fluggäste (Symbolbild).

Fluggast ist Fluggast

„Das ist so verrückt, wie es sich anhört. Aber die Geschichte ist wahr“, erklärt Jesper Rungholm wohl etwas zerknirscht der Deutschen Presseagentur. Der Chef der Airline Danish Air Transport muss in die Tasche greifen, genauer sein Unternehmen. Es geht um 250 Euro – okay, ein Fall für die Portokasse. Grund des Ärgers: eine Entschädigungszahlung nach einem Flugausfall an einen Fluggast auf der Strecke von Palermo nach Lampedusa. Über den Fluggast ist nur folgendes bekannt: Er heißt Jack – und sollte er zu den Hunden gehören, bei denen Schwanzwedeln als Signal der Freude interpretiert werden darf, dann dürfte er nun genau das tun. Auch seine findigen Herrchen dürften sich freuen. Laut einer EU-Verordnung haben Passagiere in solchen Fällen Anspruch auf Entschädigung. Das Problem sei, dass die Verordnung nicht festlege, dass ein Fluggast auch ein Mensch sein müsse, klagt Rungholm.

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