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„Müsste Therapie machen“: Daniela Katzenberger hat große Angst, arm zu werden

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Von: Julia Hanigk

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Daniela Katzenberger ist heute erfolgreich, doch das war nicht immer so. Früher musste die Familie mit wenig Geld auskommen, konnte Rechnungen nicht bezahlen. Das prägt die Kult-Blondine bis heute.

Mallorca - Daniela Katzenberger (36) ist heute erfolgreiche Influencerin und seit vielen Jahren im Fernsehen eine Institution. Sie wanderte nach Mallorca aus, lebt mit Mann Lucas Cordalis und Tochter Sophia auf der Insel. Auch der Sohn von Costa Cordalis ist im Fernsehen und mit seiner Schlagermusik gut im Geschäft. Trotzdem plagen die Katze Ängste, plötzlich ohne Mittel dazustehen – eine Urangst aus ihrer Kindheit.

Daniela Katzenbergers Familie wuchs in Armut auf – Inflation triggert alte Ängste

Als Daniela Katzenberger klein war, wuchs sie ganz und gar nicht in reichen Verhältnissen auf. Mama Iris Klein war alleinerziehend mit drei Kindern in einer Sozialwohnung, oft reichte das Geld nicht, um alle Rechnungen zu bezahlen. „Wir hatten einfach echt wenig Kohle. Ich bin mit dem Gefühl des ständigen Mangels groß geworden“, so Katzenberger gegenüber Bild am Sonntag. Sie „hatten oft nicht mal genug Geld für die nächste Stromrechnung. Dann war es in der Bude plötzlich auch mal dunkel“, heißt es weiter.

Fotocollage: Daniela Katzenberger im Supermarkt und in ihrer Instagramstory.
Daniela Katzenberger plagt die Angst, nicht mehr genügend Geld übrigzuhaben. (Symbolbild) © Screenshots Instagram/danielakatzenberger

Wenn das passierte, versuchte Iris Klein aber trotzdem, dass ihre Kinder möglichst nichts von ihrer Notlage mitbekamen – die wussten es aber längst. „Meine Mama hat es uns dann mit ihren Teelichtern vom Penny irgendwie kuschelig gemacht“, erzählt Daniela Katzenberger. Aber: „Kinder haben ganz besondere Antennen für Stimmungen. Ich habe meine Mama oft nachts heimlich in der Küche weinen hören, wenn das Geld wieder knapp war. Das war hart und hat bis heute Narben in mir hinterlassen.“

„Müsste Therapie machen“: Daniela Katzenberger treibt Angst vor der Armut an

Die aktuelle Inflation lässt in der 36-Jährigen nun alte Erinnerungen wieder wach werden und schürt ihre Ängste: „Ich habe seit meiner Kindheit eine unglaubliche Panik, arm zu sein. Das alles kommt in der aktuellen Lage mit steigenden Strom- und Lebensmittelpreisen wieder doppelt und dreifach in mir hoch.“

Armut in der deutschen Bevölkerung

Laut Pressemitteilung von destatis.de vom 4. August 2022 waren in Deutschland 2021 rund 13 Millionen Menschen armutsgefährdet. Das entspricht 15,8 % der Bevölkerung Deutschlands.

Das Ganze sei sogar so schlimm, dass Daniela Katzenberger überlege, sich deswegen in Behandlung zu begeben: „Diese Angst sitzt ganz tief in mir drin, stammt noch aus meiner Kindheit. Ich müsste dagegen wirklich mal eine Therapie machen!“ Das geht sogar so weit, dass die TV-Personality gesteht: „Meine Angst, arm zu werden, war immer mein Motor. Ich hab immer gesagt: Ich muss so viel Geld verdienen, damit es für meine ganze Familie reicht. Meine Mutter soll nie wieder Angst haben, dass sie ihre Stromrechnung nicht bezahlen kann.“

Gerade erst feierte die Kult-Blondine ihren 36. Geburtstag. Typisch Daniela Katzenberger ging es dabei pink zu. Verwendete Quellen: bild.de, destatis.de, instagram.com/danielakatzenberger

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